/// Rubrik: Stadtleben

Heidi und Ernst Hofstetter erhalten «Prix Kreuzlingen»

Kreuzlingen – Mit der diesjährigen Vergabe des «Prix Kreuzlingen» ehrt die Stadt Heidi und Ernst Hofstetter. «Sie haben das Museum Rosenegg zu einem Leuchtturm im städtischen Kulturangebot gemacht», sagte Stadtpräsident Andreas Netzle anlässlich der Preisübergabe an der Bundesfeier im Schützenhaus Fohrenhölzli.

Ernst und Heidi Hofstetter mit Stadtpräsident Andreas Netzle. (Bild: zvg)

Ernst und Heidi Hofstetter mit Stadtpräsident Andreas Netzle. (Bild: zvg)

Seit 2010 vergibt die Stadt Kreuzlingen den «Prix Kreuzlingen» an Mitbürgerinnen und Mitbürger. Stadtpräsident Andreas Netzle rief alle Preisträgerinnen und Preisträger nochmals in Erinnerung die sich «mit ihrem ehrenamtlichen, das heisst unbezahlten und auch unbezahlbaren Engagement für die Gemeinschaft und für Kreuzlingen verdient gemacht haben.» Dafür habe ihnen der Stadtrat im Namen der ganzen Bevölkerung mit der Zuerkennung des «Prix Kreuzlingen» gedankt.

Stadtpräsident Netzle nannte diverse Stiftungen, Vereine und Genossenschaften die im letzten Jahrhundert gegründet wurden und «Aufgaben übernommen haben, auf die wir heute nicht mehr verzichten wollen». Doch seien heute immer weniger bereit, sich persönlich zu engagieren. «Umso dankbarer müssen wir für das sein, was die heutigen Preisträger für uns heute und seit langer Zeit ehrenamtlich und mit viel Hingabe und Herzblut leisten. Heidi und Ernst Hofstetter haben das Museum Rosenegg zu einem Leuchtturm im städtischen Kulturangebot gemacht», sagte der Stadtpräsident und übergab das Wort Laudator Markus Amstutz, Stiftungsrat Museum Rosenegg.

«Mit grosser Schaffenskraft, Beharrlichkeit, Ideenreichtum und Phantasie hat Heidi Hofstetter ihren hundert-Prozent-Job seit 1998 ehrenamtlich ausgeübt», liess Markus Amstutz das Engagement von Heidi Hofstetter als Präsidentin des ehemaligen Heimatmuseums, als Stiftungsrätin und Museumsleiterin Revue passieren. «Die Rosenegg ist auf Erfolgskurs. Dank der vielen Arbeit, dem einmaligen Engagement, der unendlichen Ausdauer und dem feinen Einfühlungsvermögen hat das Ehepaar Hofstetter der Rosenegg zu dem verholfen was sie nun präsentiert. Heidi und Ernst haben der Rosenegg ihren Stempel aufgedrückt – ihre riesengrosse Leistung verdient die höchste Anerkennung», sagte Markus Amstutz.

Sichtlich gerührt nahmen im Anschluss Heidi und Ernst Hofstetter den «Prix Kreuzlingen» von Stadtpräsident Andreas Netzle entgegen. Das Kunstwerk gestaltete die gebürtige Kreuzlinger Künstlerin Jacqueline Senn-Arber.

Heidi Hofstetter zeigte sich «überwältigt» und versteht den «Prix Kreuzlingen» als «Verpflichtung, das Museum Rosenegg weiter zu entwickeln». Sie dankte dem Ehrenstiftungsratspräsidenten Otto Walthert, dem Stadt- und Gemeinderat, Mitgliedern, Gönnern und Freunden der Rosenegg. «Dank Ihnen ist das Museum Rosenegg ein Ort, den man nicht missen möchte.» Einen speziellen Dank richtete Heidi Hofstetter an ihr Team und Markus Amstutz sowie an ihren Gatten Ernst.

30 Helferinnen und Helfer im Einsatz

Traditionsgemäss findet die Übergabe des Anerkennungspreises anlässlich der Bundesfeier statt. Diese wiederum organisieren die Kreuzlinger Quartiervereine im Turnus, in diesem Jahr war der Quartierverein Egelshofen an der Reihe. Präsident Rainer Keller und seine 30 Helferinnen und Helfer boten den rund 400 Gästen ein kunterbuntes Festprogramm für die ganze Familie. Vor dem eigentlichen Start der Bundesfeier konnte der Bauernhof Neuweiler besichtigt werden, der Bewegungsanhänger stand den Sport- und Spielnaturen zur Verfügung. Im Anschluss an die Vergabe des «Prix Kreuzlingen» hielt Nationalrat Christian Lohr die Festrede. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Jugendmusik Kreuzlingen und das Duo Hürlisman & Fergusson. Mit dem Lampionumzug und dem Entzünden des 1.-August-Funkens endete die diesjährige Bundesfeier auf dem Fohrenhölzli.

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