/// Rubrik: Leserbriefe

Seenachtfest

Leserbrief – Es ist bestimmt nicht so, dass ich den Leuten das «festen», wie sie es nennen, vergönnen würde. (Margrith Merki-Thurnherr, Kreuzlingen)

Nur bis 2.08 Uhr so zu lärmen, dass man sich 3 Kilometer weiter weg noch die Ohren zustopfen muss, weil es so unbeschreiblich laut ist, das finde ich übertrieben. Wie es die näheren Anwohner empfinden, weiss ich nicht. Es scheint mir einfach sehr rücksichtslos. Es gibt immer Leute, die nicht den halben Tag verschlafen können nach einer solchen Lärmorgie. Dann gibt es auch Leute, zu diesen zähle ich mich, die dieser lärmigen Rücksichtslosigkteit in Zukunft entfliehen werden, und an diesem Datum wegfahren. Leider können das nicht alle.

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5 thoughts on “Seenachtfest

  1. Reto Meier

    Ich wohne auf der direkten Luftlinie von Ihnen zum Fest nur etwa 1/3 soweit entfernt und habe für Ihren Leserbrief eigentlich nur einen Kommentar: Heul doch!
    Aber ich denke, trotz Ihrer ungeselligen, egozentrischen Art wird es jemanden geben, der sogar Sie in den Arm nimmt. Und ja, um 2:08 (!) Uhr lag ich auch schon längst im Bett.

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    1. schiesser

      Ich hätt’s nicht so drastisch ausgedrückt, wie Reto Meier, aber inhaltlich treffen wir uns: Einmal im Jahr kann man doch wohl auch eine etwas lautere Nacht ertragen. Das kann doch nicht derart schwer sein. Für den allergrössten Notfall gäbe es auch noch Ohropax (oder die Gehörschutzpfropfen in der Militärausrüstung von Mann, Freund…).

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    2. Müller Stefan

      Hallo Herr Meier

      Also, ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie mit Ihrer „ruppigen Art“ als geselliger Mensch wahrgenommen werden:-)
      Aber ich kann mich natürlich auch irren…..

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    1. schiesser

      Ist dieses „das Fest ist aus dem Ruder gelaufen“ ein Zitat, Herr Neidhart (weil’s in Anfährungszeichen steht, sieht es zumindest so aus)? Wenn Ja. Woher stammt es und von wm? Ich frage, weil ich auss in Frau Merkis Leserbrief und Ihrem Beitrag hier, nichts Entsprechendes gehört oder gelesen habe. Hat es ausser ihnen Beiden wirklich niemand „gemerkt“, wie Sie fragen? Dass am letzten Ferienwochende in Kreuzlingen – und gleichzeitig auch in Konstanz – Seenachtfest ist, weiss man seit Jahrzehnten. Dass so ein Riesenfest mit mehreren zehntausend BesucherInnen Geräusch/Lärm verursacht ist auch nicht neu. Und ich kann mich an Zeiten erinnern, als es in Konstanz beim Seenachtfest quasi üblich war, dass die Polizei sich jeweils mit grösseren Schlägereien beschäftigewn musste. Davon ist seit etwa zwei, drei Jahren keine Rede mehr. Und auch in Kreuzlingen ist es seit der Umgestaltung ins „Fantastical“ recht friedlich geworden. Schien mir jedenfalls bisher. Nun soll das „aus dem Ruder gelaufen“ sein. Wo, wie? Nach wie vor bin ich der Meinung, dass man „sowas“ einmal im Jahr ertragen kann – auch wenn man selbst kein „Feierbiest“ ist.

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