/// Rubrik: Vereine

Auf den Spuren des Friedensheiligen Bruder Klaus

Kreuzlingen/Tägerwilen – 13 Familien der Pfarrei St. Stefan aus Kreuzlingen und Tägerwilen machten sich auf zu einer Reise nach Flüeli-Ranft.

13 Familien nahmen teil. (Bild: zvg)

13 Familien nahmen teil. (Bild: zvg)

Am Samstag, 22. August, waren rund 50 Kinder und Erwachsene aus Kreuzlingen und Tägerwilen zu einer zweitägigen Wallfahrt nach Sachseln und Flüeli Ranft im Kanton Obwalden aufgebrochen, um dort dem Leben und Wirken des Schweizer Heiligen Bruder Klaus nachzuspüren.

Als die Gruppe gegen Mittag am Sarner See bei spätsommerlichen 30°C ankam, konnten Gross und Klein die malerische Gebirgs- und Seelandschaft in vollen Zügen geniessen. Die Kinder hatten beim Kanufahren und Schwimmen riesige Freude, während einige Eltern den erfrischenden Sprung ins Wasser sich nicht entgehen liessen. Am Nachmittag machten sich die Familien auf um die Wohnstätten des Heiligen Bruder Klaus in Flüeli zu besichtigen um mehr über diese eindrucksvolle Persönlichkeit zu erfahren Von Flüeli aus führte der Weg direkt in die Übernachtungsunterkunft, in das wunderschön gelegene Bethanienkloster in St. Niklausen.
Nach einer halbstündigen Wanderung bis zur unteren Ranft-Kapelle fand eine Abendbesinnung unter der Leitung von Pastoralassistent Ivan Trajkov statt. Die Lieder wurden von Gitarrenklängen und Cajon-Schlägen begleitet. Die Stimmung in der Kapelle war unbeschreiblich friedlich und eindrucksvoll. In der Besinnung wurde die Bedeutung und die Wirkung des Heiligen als Schweizer Friedenspatron betont. Er sei ein Mensch gewesen, der den Ausgleich gesucht und nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame hervorgehoben habe. Zu guter Letzt unternahmen die Teilnehmer eine Nachtwanderung mit Fackeln, die eine unvergessliche Abendstimmung schaffte.

Der Sonntagmorgen begann für alle mit einem besinnlichen Morgengebet, unter der Leitung des Religionspädagogen Mike Querkini. Gestärkt durch das sehr feine und reichhaltige Frühstück machten sich die gut gelaunten Familien auf den Weg zur Eucharistiefeier in die untere Ranft Kapelle auf. In seiner Predigt ging Pfarrer Josef Gander auf das Leben des Klaus von der Flüe ein und erzählte eine spannende Legende, der die Kinder und Eltern aufmerksam folgten.

Am Nachmittag ging es mit dem Buss oder für einige zu Fuss bergab nach Sachseln. Dort hatten alle noch Zeit das Museum Bruder Klaus und die Kirche von Sachseln zu besuchen. Gegen 18 Uhr kam die Reisetruppe müde, aber voll mit Eindrücken und gestärkt mit einer inneren Kraft, in Kreuzlingen und Tägerwilen an. Anlässlich der Freude über diese voll und ganz gelungene Wallfahrt ist die Übereinstimmung gross, dass auch in zwei Jahre ein Familienwochenende stattfinden wird.

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