/// Rubrik: Region

Libertus, der gefiederte Jungfreisinnige

Ermatingen – Vielerorts wird über die geringe Wahlbeteiligung junger Stimmbürger diskutiert. Abhilfe wollen die Jungfreisinnigem im Wahlkampf mit Comics schaffen.

Beim Stichwort Politik denkt man wahrscheinlich an lange öde Sitzungen und viel sinnloses Gerede. Nicht so bei den Jungfreisinnigen: Politik kann auch Spass machen. Deshalb bilden die Jungfreisinnigen komplexe Themen in Comics ab und versuchen die jungen Wählerinnen und Wähler so zu erreichen.

Warum Comics?
Die Jugend ist politikverdrossen. Nur 17 Prozent der unter 30-Jährigen haben über die Masseneinwanderungsinitiative abgestimmt. Nach dem Ja sind viele Junge über ihre Abstinenz erschrocken. Es braucht jedoch junge, motivierte und engagierte Menschen, um die Zukunft aktiv und sinnvoll mitzugestalten. Deswegen ist es äusserst wichtig, dass auch die jüngere Generation an die Urne geht und sich über politische Themen informiert. Diese Chance nehmen die Jungfreisinnigen wahr und bringen auf eine neue und innovative Art Bewegung in die Politik.

Comic gegen Billag. (Bild: zvg)

Comic gegen Billag. (Bild: zvg)

Mit Comics gegen die Billag
Die Jungfreisinnigen wollen die Billag abschaffen und machen deshalb im Wahlkampf mit Comics gegen die Billag mobil. Die Billag muss weg, weil freie Medien keinen Finanzierungszwang brauchen, eine Willensnation keine Staatsmedien benötigt und die Abschaffung die einzig konsequente Haltung ist.

Comic gegen Verbote. (Bild: zvg)

Comic gegen Verbote. (Bild: zvg)

Mit Comics gegen Verbote
In der Schweiz gibt es immer mehr Verbote. Die meisten davon sind sinnlos, selten effektiv, aber oft kontraproduktiv. Deshalb fordern die Jungfreisinnigen Thurgau die Abschaffung von verschiedenen Verboten, wie beispielsweise dem Happy Hour Verbot, Snusverkaufverbot, Verbot von Pokerturnieren, Verbot von Paintball in privaten Wäldern etc…

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