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Riesenflaute und schöne Wettfahrten

Kreuzlingen – Die Kreuzlinger Herbstregatta der Lacustre und 45 qm Nationale Kreuzer war von extremen Gegensätzen geprägt. «Am Samstag sind wir nicht mal ausgelaufen. Wir mussten den ganzen Tag im Hafen bleiben, so flau war es,» fasst Wettfahrtleiter Thedi Waibel vom Yacht Club Kreuzlingen den ersten Wettfahrttag zusammen. «So wenig Wind gibt es selten.» (Stephan Frank)

Start vor Kreuzlingen. (Bild: zvg)

Start vor Kreuzlingen. (Bild: zvg)

Der Sonntag begann erneut flau. «Das Wasser lag am Morgen wie Öl, kein Hauch Wind», sagte Ernst Zollinger, der Klassenpräsident der Lacustre-Vereinigung Bodensee über den Beginn des zweiten Wettfahrttags. «Wir haben uns schon einen zweiten Hafentag befürchtet.» Aber dann setzte sich eine Schönwetterthermik aus Ost durch und brachte gut zwei Windstärken. Die Brise blieb konstant und der Wettfahrtleiter konnte mit seiner Mannschaft bis zum frühen Nachmittag vier reelle Wettfahrten über die Bahn bringen.

Überraschungssieger unter den elf gestarteten Lacustre wurde Martin Kühne vom Yacht-Club Arbon mit seinem Sohn Dominik und Rene Winkler. Den zweiten Platz belegte Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad, der im letzten Lauf einen Frühstart als Streichergebnis hatte. Dritter wurde Zeno Danner vom Konstanzer Yacht-Club.

Bei den sieben 45 qm Nationalen Kreuzern siegte Silvio Schobinger vom Württembergischen Yacht-Club, vor Daniel Heine vom Yacht-Club Langenargen und Florian Stoffel, ebenfalls YCL.

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