/// Rubrik: Vereine

Lernen vor Ort: Bei der Geigenbauerin

Kreuzlingen/Konstanz – Im Zuge des Deutsch- und Musikunterrichts besuchte die Pre-IGCSE Klasse der International School Kreuzlingen Konstanz die Geigenbauerin Ruth Pabel in ihrer Werkstatt in der Konstanzer Niederburg, um vor Ort mehr über den Geigenbau zu erfahren.

Neugierige Schülerinnen und Schüler der ISKK bei der Geigenbauerin. (Bild: zvg)

Neugierige Schülerinnen und Schüler der ISKK bei der Geigenbauerin. (Bild: zvg)

Wir hatten zu diesem Zweck Interviewfragen vorbereitet – und bekamen einen guten Einblick in den Alltag einer Geigenbauerin: Sie baut nicht nur Geigen, sondern auch Violas und Celli, darüber hinaus bespannt sie auch Geigenbögen neu und führt sämtliche Reparaturen rund um Streichinstrumente aus. Doch auch Ungewöhnliches konnten wir in Erfahrung bringen: «Nicht jedes Holz ist für den Geigenbau geeignet» sagt Ruth Pabel, die seit Anfang des Jahres ihr Geschäft in Konstanz führt. «Dafür gibt es spezielle Tonholzhändler, von denen ich geeignetes Holz beziehe, aus denen sich schöne Instrumente herstellen lassen.»

Ausserdem dauert der Bau einer Geige tatsächlich ungefähr einen Monat – denn nur mit viel Sorgfalt und Präzision gelingt die Herstellung eines qualitativ hervorragenden Instrumentes. Besonders beeindruckt waren wir vom Wert ihrer teuersten Geige: 15’000 Euro ist dieses gute Stück wert – dabei handelt es sich allerdings auch um ein sehr altes, restauriertes Instrument. Zum Schluss bekamen wir noch eine musikalische Kostprobe und konnten einmal mehr in die Schule zurückkehren mit dem Wissen: Lernen vor Ort lohnt sich!

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