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Heimspiel für Thomas Beringer

Kreuzlingen – Mit Thomas Beringer hat das Kreuzlinger Gewerbe seit dem 1. Juni nach langem wieder einen Vertreter im Stadtrat. Seine Bilanz der ersten 100 Tage im Amt geriet beim traditionellen Lunch am Donnerstag deshalb zum Heimspiel.

Thomas Beringer spricht auf Einladung des Kreuzlinger Gewerbes. Rechts im Bild dessen Präsident Andreas Haueter. (Bild: Thomas Martens)

Thomas Beringer spricht auf Einladung des Kreuzlinger Gewerbes. Rechts im Bild dessen Präsident Andreas Haueter. (Bild: Thomas Martens)

«Es sind ja noch gar nicht 100 Tage», sagte Beringer gleich zu Beginn, um sich dann aber sofort zu korrigieren. Eigentlich habe seine Amtszeit bereits mit der Wahl am 8. März angefangen. Von da an sei es Schlag auf Schlag gegangen. Er durfte als Gast bei Sitzungen des damaligen Stadtrates oder auch bei Gemeinderats-Fraktionen mit dabei sein.

Neu war für ihn, auf einmal Chef von 50 Mitarbeitern bei den Technischen Betrieben und 15 im Ordnungsdienst zu sein. Er könne sich aber auf die jeweiligen leitenden Mitarbeiter verlassen. Gleich nach seinem offiziellen Amtsantritt folgte Anfang Juni eine dreitägige Klausur des Stadtrates, an der die Legislaturziele besprochen wurden (siehe Seite 5). «Seitdem wird mein Terminkalender immer voller.» Schliesslich ist Beringer von Amts wegen auch Präsident verschiedener Kommissionen und Gremien.

Am meisten beschäftigt hat ihn bisher die Parkplatzproblematik am Hafen. Ein Parkhaus soll die Lage entschärfen. «Ein Ziel von mir ist die Schaffung eines Parkleit-Systems für die ganze Stadt», so Beringer. Für die Technischen Betriebe könnte es künftig kürzere Wege geben. Auf dem benachbarten Gelände der Firma Spiegel soll ein neuer TBK-Werkhof entstehen. «Die Verträge zum Landkauf sind bereits unterschrieben.» Der Kaufpreis liegt bei etwa drei Millionen Franken. Bei den Gewerbevertretern warb Beringer zudem dafür, vermehrt Strom aus Schweizer Wasserkraft zu beziehen. «Es hat genug für alle.»

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