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RCK-Ruderfest in Kreuzlingen – RCK an Ruder-WM

Kreuzlingen – Zwei Gross-Anlässe für den Ruderclub Kreuzlingen RCK am vergangenen Samstag: In Kreuzlingen stieg das traditionelle Ruderfest. In Aiguebelette (FRA) fuhr RCK-Ruderer Nico Stahlberg für die Schweiz im Feld der sechs weltweit besten Doppelvierer um die Ruder-Weltmeisterschaft.

Nico Stahlberg. (Bild: zvg)

Nico Stahlberg. (Bild: zvg)

Hektisches Treiben am Samstagmorgen um 06:00 Uhr beim RCK. Pausenlos trafen Boote und Ruderteams ein, bereiteten sich mental auf den Halbmarathon nach Ermatingen und den Marathon nach Steckborn vor, stärkten sich mit Kafi / Gipfeli, begannen ab halb sieben mit Einwassern und machten sich auf den Weg Richtung Trichter, Seerhein, Untersee. Sechs Boote fuhren den Halbmarathon nach Ermatingen, 18 Boote den Marathon nach Steckborn mit drei Motorboote zur Begleitung und aus der Ferne mit der Seepolizei zur Sicherung. Der RCK stiess an die Grenze seiner Kapazitäten: Rund 130 Gäste aus den Rudervereinen rund um den Bodensee, aus Thalwil, Wädenswil und Zug, vom Titisee und aus Paris gar liessen sich bei bestem Ruderwetter von der Natur inspirieren, in Ermatingen mit einer Stärkung an der Stedi und in Steckborn mit einem währschaften Frühstück bewirten, gespendet vom befreundeten Ruderclub Steckborn – ein Frühstück, welches alle vollkommen begeisterte und das sich auf bestem Weg befindet, zum Imageträger des Bodensee-Seerhein-Untersee-Marathons zu werden. Ebenso wie die Rösti, Speck und Spiegeleier, Müesli, Käse, Wurst, Fisch, Kaffee und Kuchen, mit welchen sich die Rudergemeinschaft nach der Rückkehr in Kreuzlingen beim RCK verpflegen durfte.

Um die gleich Zeit, als das Ruderfest mit dem gemütlichen Teil in vollem Gang war, kämpfte an der Ruder-Weltmeisterschaft in Aiguebelette (FRA) RCK-Ruderer Nico Stahlberg für die Schweiz im A-Final der sechs weltbesten Doppelvierer. Hochspannung war angesagt: Grossbritannien, Estland, Australien, Litauen, Deutschland und die Schweiz standen am Start. Das Schweizer Boot mit Nico Stahlberg am Bug erwischte einen guten Start und lag während drei Vierteln der 2000m-Strecke hinter der klar führenden Mannschaft auf Deutschland abwechselnd auf Position zwei oder drei. In einem hart umkämpften letzten Streckenviertel mussten sie sich jedoch durch Boote aus Australien, Estland und Grossbritannien auf den fünften WM-Schlussrang verdrängen lassen – mit nur knapp 2 Sekunden Rückstand auf einen WM-Medaillenrang. Mit den an dieser WM gezeigten Leistungen durfte das junge Team vollauf zufrieden sein – sicherten sie sich doch bereits durch den Einzug in den A-Final einen der begehrten Quotenplätze für das Nico Stahlberg im kommenden Jahr in den internen Trials als Mannschaftsmitglied qualifizieren wäre es nach London 2012 das zweite Mal, dass ein RCK-Ruderer an einer Olympiade teilnimmt.

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