/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Neues Studienjahr kreativ eröffnet

Kreuzlingen – Rund 400 Gäste aus Bildung und Politik, die Mitglieder des Fördervereins sowie Dozierende und Studierende der Pädagogischen Hochschule Thurgau durften sich bei der feierlichen Eröffnung des 13. Studienjahrs der PHTG durch ein künstlerisch innovatives Programm unterhalten und informieren lassen.

Gestalten gestern, heute und morgen: ein Rückblick mit Urs Schwager, Chef Amt für Mittel- und Hochschulen, Dorena Raggenbass, Stadträtin Kreuzlingen und Sarah Gasser, Illustratorin und Gewinnerin des Förderpreises PMS «Fonds für Kunst und Wissenschaft» 2015. (Bild: zvg)

Gestalten gestern, heute und morgen: ein Rückblick mit Urs Schwager, Chef Amt für Mittel- und Hochschulen, Dorena Raggenbass, Stadträtin Kreuzlingen und Sarah Gasser, Illustratorin und Gewinnerin des Förderpreises PMS «Fonds für Kunst und Wissenschaft» 2015. (Bild: zvg)

Der 12. Thurgauer Hochschultag trug die Handschrift des Fachbereichs Gestaltung und Kunst an der PHTG. Mit grossem Applaus dankte das Publikum diesem Fachbereich für das ansprechende, anregende, inspirative und nicht zuletzt auch informative Programm. Den Organisatorinnen und Organisatoren um Fachbereichsleiter Martin Beck war es gelungen, den Gästen ein Bühnenmenü zu servieren, in dem sich der Fachbereich Gestaltung und Kunst mit seinem breiten Spektrum präsentieren konnte, und in einer Diskussionsrunde um den geplanten Erweiterungsbau der PHTG gab es zudem Antworten zum gestiegenen Raumbedarf.

Entwicklung eines Fachbereichs
Gestaltung gestern, heute und morgen, wohin geht die Entwicklung? Dieser Frage stellten sich in einer facettenreichen und witzigen Runde Urs Schwager, Chef Amt für Mittel- und Hochschulen, Dorena Raggenbass, Stadträtin Kreuzlingen und Sarah Gasser, Illustratorin und Gewinnerin des Förderpreises PMS «Fonds für Kunst und Wissenschaft» 2015. Sie blickten zurück auf die Erinnerungen an den Werk- und Handarbeitsunterricht aus ihrer Schulzeit: geschlechtergetrennter Unterricht, kein Planen, kein Entwickeln. Mit gemischten Eindrücken teils positiv, teils negativ liessen die drei die Vergangenheit Revue passieren und regten zu manchem Schmunzler an. Der Unterricht von damals steht im Gegensatz zu den heute vermittelten und im Lehrplan 21 verbrieften Aspekten für den Fachbereich Gestaltung und Kunst. Esther Müller Burgherr, PHTG Dozentin Gestaltung und Kunst, begegnete mit ihren Ausführungen manchen der geäusserten negativen Erinnerungen und betonte die gesellschaftlichen, schulischen und persönlichen Aspekte, die im Lehrplan 21 hervorgehoben werden.

Die Kunst des Gestaltens
Mit kreativen Präsentationen und einer Projektion auf die neue Website der PHTG gaben die Dozentinnen und Dozenten des Fachbereichs Gestaltung und Kunst dem Publikum einen Einblick in die Ausbildungsstruktur dieses Fachbereichs und die PHTG Dozentin Susanne Kiebler entführte es in die faszinierende Welt ihres Forschungsprojekts zum Fingerzeichnen auf Smartphones und Tablets.

Qualität benötigt Raum
Unter der Leitung von Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin der PHTG, gab es im Rahmen einer Interviewrunde mit Kantonsbaumeister Erol Doguoglu, Prof. Bruno Dörig, Delegierter der PHTG für Bauprojekte und Lorenz Zubler, Rektor der PMS, Informationen zum Erweiterungsbau der PHTG. Das Projekt «Tanzt die Orange» des Architekturbüros Consoni soll im Herbst 2017 dem Thurgauer Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt werden. Der steigende Raumbedarf der PHTG durch die Aufträge für neue Studienangebote hat in den vergangenen Jahren zu einem Engpass bei den Räumen an der PHTG geführt. So werden beispielsweise seit dem Studienjahr 2014/15 an der PHTG in Kooperation mit der PHSG im Technischen und Textilen Gestalten auch auf der Sekundarstufe l Module zu diesem Fachbereich angeboten. Kantonsbaumeister Erol Doguoglu sprach beim vorliegenden Projekt des Erweiterungsbaus von einem Glücksfall und von einem Projekt, das die über Jahrzehnte mit viel Sorgfalt begleitete bauliche Gestaltung auf dem Campus Thurgau weiterführen werde.

Thurgauerlied unkonventionell interpretiert
Unter der Leitung von Eva Berger umrahmte das Frauenvokalensemble der PHTG, PH-Wert, die Feier. Als besonderen Schlusspunkt wurde das Publikum animiert, mit Nägeln als unkonventionellen Instrumenten aktiv das traditionelle Thurgauerlied zu untermalen. Die eigenwillige und sehr unterhaltsame Interpretation des Liedes wurde mit grossem Applaus verdankt.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.