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Reise der Trachtengruppe Kreuzlingen

Kreuzlingen – «Der Untersee steckt voller Konzil» , so betitelte die Thurgauer Zeitung eine Berichterstattung über einen Vortrag von Dominik Gügel, dem Direktor des Napoleonmuseums.

Die Trachtengruppe war unterwegs. (Bild: zvg)

Die Trachtengruppe war unterwegs. (Bild: zvg)

Das Konzilsjubiläum war also der Grund für unsere Trachtenreise am Samstag den 5. September. Wir tauchten ein in die wirtschaftliche und politische Bedeutung des Thurgaus während den Konzilsjahren. Einige der Klöster längs des Reiseweges für Besucher aus dem westlichen Europa liegen an Untersee und Rhein und ermöglichten den Konzilsteilnehmenden Unterkunft und Verpflegung.

Der Gang im Morgensonnenschein über die Brücke zur idyllischen Kirche auf der Insel Werd war unser erster besinnlicher Moment. Das sehr schön gepflegte Labyrinth auf der Inselwiese, sowie das Leben des heiligen Othmars, des ersten Abtes des Klosters St. Gallen, der hier in der Verbannung starb, berührten uns. Es gibt Orte in unserer nächsten Nähe, die oft unbekannt sind.!

Ein solcher Ort ist auch die Propstei Wagenhausen an der linksufrigen Böschung des Rheins. Ein kurzer Fussmarsch am Ufer des Rheins, mit Blick zurück auf Stein a. Rhein, brachte uns zur romanischen Kirche und zu deren Geschichte.

Im «Ochsen» zu Wagenhausen durften wir zum Kaffee einkehren, obwohl das Besitzerpaar in diesem prächtigen Bau nicht mehr aktiv wirtet.

Nach den vormittäglichen Geschichtsstunden führte uns unser Carchauffeur Walter Marti nach Schaffhausen und hinauf auf den Siblinger Randen. Nach einem kurzen Fussmarsch und dem Aufstieg zum Randenturm wurden wir mit einer überwältigenden Aussicht auf das Klettgau belohnt. Nun war das Mittagessen im Siblinger Randenhaus angerichtet.

Am Nachmittag fuhren wir per Schiff vom Rheinfall zur Klosterinsel Rheinau. Der tosende Rheinfall, der Aus – und Einstieg beim Kraftwerk Rheinau, das Verladen des Boots auf den Rollwagen und die interessanten Erklärungen des Schiffführers machten die Fahrt zu einem einmaligen Erlebnis.

Gebannt lauschten wir vor und in der prächtig renovierten Klosterkirche den interessanten Worten einer Frau, die vollumfänglich mit der Kunstgeschichte und dem Geist dieser Kirche und der ganzen Klosteranlage vertraut ist.

Im Gasthaus zum «Salmen» – 1691 vom Kloster Rheinau erbaut – genossen wir einen feinen Abendimbiss! Diese Reise, mit nur kurzen Autoetappen, mit vielen Erlebnissen für Auge, Geist und Gemüt, hat uns sehr bereichert!

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