/// Rubrik: Region

Richtlinie «Solaranlagen richtig gut» wurde überarbeitet

Frauenfeld – Aufgrund der Revision des Bundesgesetzes über die Raumplanung sowie des kantonalen Planungs- und Baugesetzes haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Erstellung von Solaranlagen geändert.

(Bild: zvg)

(Bild: zvg)

Mit dem Ziel, die erneuerbaren Energien zu fördern, wurden die Bewilligungsvorschriften vereinfacht. Aus diesem Grund haben das Departement für Inneres und Volkswirtschaft sowie das Departement für Bau und Umwelt die Richtlinie «Solaranlagen richtig gut» aus dem Jahre 2009 überarbeitet.

Auch die neue Richtlinie ist ein Gemeinschaftswerk der Abteilung Energie und des Amtes für Denkmalpflege und berücksichtigt die Gesetzesänderungen auf eidgenössischer und kantonaler Stufe. Seit dem 1. Mai 2014 bedürfen in Bau- und Landwirtschaftszonen auf Dächern genügend angepasste Solaranlagen keiner Baubewilligung mehr und sind der zuständigen Behörde lediglich zu melden. In Bauzonen sind Solaranlagen mit einer Fläche bis 35 Quadratmeter  bewilligungsfrei. Eine Bewilligung notwendig ist jedoch für Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung, ausserhalb von Bau- und Landwirtschaftszonen, nicht genügend angepasste Solaranlagen oder falls diese nicht auf Dächern montiert werden sollen. Die Richtlinie weist Bauwilligen und Behörden den Weg durch die Verfahren und zeigt dabei insbesondere auf, was unter den in den Gesetzen genannten Begriffen «genügend angepasst» sowie «Kultur- und Naturdenkmäler von kantonaler und nationaler Bedeutung» zu verstehen ist. Zudem enthält sie Beispiele für vorbildlich angepasste Solaranlagen.

Die Richtlinie kann bei der Büromaterial-, Lehrmittel- und Drucksachenzentrale (BLDZ, Riedstrasse 7, 8510 Frauenfeld, 058 345 53 70, www.bldz.tg.ch) bezogen werden. Sie ist zudem unter www.solaranlagen-richtig-gut.tg.ch digital verfügbar.

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