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Betriebstage weiten sich aus

Kreuzlingen – Nach der erfolgreichen Premiere 2014 finden die Betriebstage der Schule Kreuzlingen vom 5. bis 7. November eine Neuauflage. Mehr Betriebe und mehr Berufe stellen sich dabei vor.

Franco Stramaglia von der Firma Neuweiler lässt Lehrer Markus von Siebental, Lehrmeister Stephan Marty, Christine und Jasmin Vonburger sowie Reto Rutz (v.l.) bei seiner Arbeit zusehen. (Bild: Thomas Martens)

Franco Stramaglia von der Firma Neuweiler lässt Lehrer Markus von Siebental, Lehrmeister Stephan Marty, Christine und Jasmin Vonburger sowie Reto Rutz (v.l.) bei seiner Arbeit zusehen. (Bild: Thomas Martens)

38 Betriebe im vergangenen Jahr waren schon ein vielversprechender Auftakt, der dieses Jahr noch getoppt wird. 30 Firmen aus Gewerbe und Industrie sowie zwölf Unternehmen aus dem sozialen Bereich informieren an drei Tagen über 51 Berufe, acht mehr als beim ersten Mal. Für Schule Kreuzlingen, Arbeitgeberverband Kreuzlingen und Umgebung (AGV) sowie Organisation der Arbeitswelt Soziales Thurgau ein voller Erfolg, auf dem sie sich aber nicht ausruhen möchten: «Es könnten noch viel mehr Betriebe mitmachen», so der allgemeine Tenor.

Bei der Firma Neuweiler in Kreuzlingen gaben Seraina Perini Allemann (Schule Kreuzlingen), Lehrer Markus von Siebental und Reto Rutz (AGV) einen Ausblick auf die diesjährigen Betriebstage rund um Kreuzlingen und schauten aufs vergangene Jahr zurück. Neu in diesem Jahr ist, dass dank eines elektronischen Verfahrens Überschneidungen bei den Anmeldungen nicht mehr vorkommen sollen.

Drei Betriebsbesichtigungen
Wie bisher können die Zweitklässler der Kreuzlinger Sekunderschulen – 151 in diesem Jahr – maximal drei Betriebsbesichtigungen wählen. Mit dabei zwingend wieder eine Bezugsperson, zum Beispiel Vater oder Mutter. Wie bei Jasmin Vonberg, die an den ersten Betriebstagen im vergangenen Jahr teilnahm und nur Gutes zu berichten hat: «Jetzt weiss ich genau, was ich machen möchte.» Nämlich Fachfrau für Betreuung im Behindertenbereich werden. Auf dem Ekkharthof Lengwil war sie vollends auf den Geschmack gekommen. Unterstützung erhielt sie dabei von ihrer Mutter Christine, die für die Aktion ebenfalls voll des Lobes ist. Einzige Kritikpunkte: «Die Betriebstage könnten früher im Jahr sein, damit man mehr Zeit für die Bewerbung hat, und man sollte mehr Berufe wählen können.» Seraina Perini Allemann versprach, dies in der zuständigen Schul-Kommisson zur Diskussion zu stellen.

Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass die Betriebstage eine wertvolle Hilfe und frühe Orientierung bei der anspruchsvollen Suche nach dem richtigen Beruf seien. Schnupperpraktika liessen sich dadurch aber nicht ersetzen. Zugleich haben die Unternehmen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Interessant am Rande: Wie sich im vergangenen Jahr zeigte, hatten Schüler bei einzelnen Berufen durchaus Präferenzen für bestimmte Betriebe. «Das Image eines Betriebes spielt also bei der Berufswahl eine grosse Rolle», folgert Seraina Perini Allemann.

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