/// Rubrik: Leserbriefe

Der Kompromiss als beste Form der Politik

Leserbrief – Echte Politik wird nicht am rechten oder linken Rand des Spektrums gemacht. Dort finden sich Extrempositionen, die sich zwar gut für einen markanten Satz in den Medien eignen, aber nicht für einen langfristigen Kompromiss. (Georg Klevenz, Kreuzlingen)

Das lauteste Geschrei ist nicht gleich die beste Politik, auch wenn es obere Plätze in irgendwelchen Rankings der Sonntagspresse sichert. Wer nicht Lärm sondern nachhaltige Politik will muss in der bürgerlichen Mitte suchen. Bei unseren Thurgauer CVP Kandidaten steht die Zukunft der Schweiz im Mittelpunkt. Ein tragfähiger Kompromiss, der auch eine Volksabstimmung überlebt, ist zwar manchmal langweilig, aber das ist echte Politik.
Mit der Energiestrategie, dem Verhältnis zu Europa incl. Asylrecht, der Zukunft der Altersvorsorge und der Unternehmenssteuerreform III warten grosse Aufgaben. Dahinter sehen Herausforderungen, die die Schweiz lösen muss. Und mit lösen meine ich wirklich lösen, nicht «bewirtschaften». Manche Parteien haben Themen, die sie mit viel Geschrei immer wieder aufkochen, aber gleichzeitig jede Lösung boykottieren. Dann würden sie ja ihr Thema verlieren. Solche Politik hilft niemanden. Politiker, deren Meinung strikt einer Lobby oder gar ausländischen Einflüsterern folgt, nützen auch wenig. Es braucht unabhängige Persönlichkeiten für tragfähige Lösungen. Notwendig sind die Parlamentarier in der Mitte, die sich Tag für Tag in harter Arbeit in den Kommissionen für unsere Zukunft einsetzen und Kompromisse schmieden. Genau deshalb verdienen Brigitte Häberli im Ständerat und Christian Lohr im Nationalrat unsere Bestätigung.

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