/// Rubrik: Stadtleben

Ein Meilenstein ist erreicht

Kreuzlingen – Die Universität Konstanz hat sich gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau beim deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um Fördergelder für ein Kooperationsprojekt beworben. Nun ist die Zusage aus Berlin eingetroffen.

Für die Pädagogische Hochschule Thurgau ist dieses Zeichen zur Stärkung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung in der Region Konstanz/Kreuzlingen äussert bedeutsam.

Lokal und International: Im Raum Kreuzlingen/Konstanz sind rund 2400 Studierende in Lehramtsstudiengängen immatrikuliert. (Bild: zvg)

Lokal und International: Im Raum Kreuzlingen/Konstanz sind rund 2400 Studierende in Lehramtsstudiengängen immatrikuliert. (Bild: zvg)

Studiengänge profitieren
Kern des Kooperationsprojekts ist die Gründung einer «Binational School of Education» (BS), die als hochschulübergreifender Lehr- und Forschungsverbund alle an der Lehrerinnen- und Lehrerbildung beteiligten Institutionen in der Region vernetzt. Ziel ist es, die Lehramtsstudiengänge der Universität Konstanz so weiterzuentwickeln, dass der Berufsfeldbezug und die Professionalisierung der Ausbildung weiter geschärft werden.
Die PHTG steuert zu diesem Kooperationsprojekt eine Brückenprofessur «Fachdidaktik MINT-Fächer» bei. Gleichzeitig profitieren insbesondere die Studiengänge Sekundarstufe I und Sekundarstufe II von der Stärkung und Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge der Universität Konstanz.

International auf regionalem Raum
Das Projekt «Binational School of Education» steht im Einklang mit der Strategie der PHTG zur Institutionalisierung und Stärkung der Kooperation mit der Universität Konstanz. Mit den Fördergeldern wird die gute, grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterentwickelt. Davon profitieren letztlich die rund 2400 Lehramtsstudierenden im Raum Kreuzlingen/Konstanz. Dies darf als Meilenstein in der Zusammenarbeit der PHTG mit der Universität Konstanz bezeichnet werden.

Ein JA zur Lehramtsbildung in Konstanz
Bis zum Jahr 2023 stellt die deutsche Bundesregierung für Projekte im Rahmen der «Qualitätsoffensive Lehrerbildung» bis zu 500 Millionen Euro bereit. Über die Auswahl der Projekte entschied ein 18-köpfiges Gremium. Ihm gehören Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, der Studierenden sowie der deutschen Bundes- und Landesministerien an.

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