/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Kreuzlingen ist eine saubere Stadt!

Kreuzlingen – «Kreuzlingen ist eine saubere Stadt» lautet das Fazit der Anti-Littering-Kampagne 2015, die mit dem nationalen Clean up day am 12. September ihren Abschluss fand. Die Sammelaktion zeigte auch, wo der meiste Abfall liegen bleibt.

Ende der Anti-Littering-Kampagne. (Bild: zvg)

Ende der Anti-Littering-Kampagne. (Bild: zvg)

200 Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger folgten dem Aufruf der Stadt Kreuzlingen und sammelten am nationalen Clean up day 140 Kilogramm Abfall von Strassen, Plätzen und Gärten. Auf dem Bärenplatz ging es für die Teilnehmenden anschliessend hoch hinaus: Mittels einer Hebebühne konnten sie ihr Sammelgebiet auf einer grossflächigen Luftaufnahme von Kreuzlingen markieren. Im Anschluss an die Rede von Stadtpräsident Andreas Netzle sorgten die Kreuzlinger Band Drums2streets und Würste vom Grill für einen geselligen Abschluss der Anti-Littering-Kampagne 2015.

Mit dem Ziel, die Bevölkerung auf das achtlose Wegwerfen von Abfall (Littering) aufmerksam zu machen, startete die Kampagne im Mai. Plakate, Littering-Botschafterinnen sowie ein Abfallcontainer, der die jährlich über 52 Kubikmeter im Seeburgpark gesammelte Abfallmenge symbolisiert, wurden dafür eingesetzt. Zudem unterstützten die Bewohner der Werk- und Heimstätte Idasonne aus Dotnacht die Kampagne. Zwei Mal wöchentlich fetzelten sie von Mai bis Ende Juli im Seeburgpark. Mit Unterstützung von Asylbewerbern und der Bauverwaltung sammelten sie während dieser Zeit knapp vier Tonnen Abfall in den Uferanlagen. Das sind durchschnittlich 285 kg Abfall pro Woche

Eine positive Bilanz über das Projekt sowie das Engagement der Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger zieht der Projektverantwortliche Stadtrat Thomas Beringer: «Insbesondere der Clean up Day hat gezeigt, dass Kreuzlingen eine sehr saubere Stadt ist. Aber auch, dass beim Grenzübergang und an den Strassenrändern in der Peripherie am meisten Abfall weggeworfen wird.»

Das erfreuliche Ergebnis dieser Anti-Littering-Kampagne ist den engagierten Einwohnerinnnen und Einwohnern von Kreuzlingen zu verdanken. Offensichtlich sind sich die meisten der Anti-Littering-Problematik bewusst und verhalten sich entsprechend. Zu einer sauberen Stadt tragen zudem die Mitarbeiter des Werkdienstes bei, die sich für Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum einsetzen.

 

Die Anti-Littering-Kampagne im Detail

  • Der Kehrichtcontainer im Seeburgareal zeigt die jährliche Abfallmenge in den Uferanlagen und die notwendigen Aufwände für deren Beseitigung. Aufgrund der Rückmeldungen hat der Container grosse Aufmerksamkeit geweckt. Er wird noch bis in den Herbst am Ort stehen bleiben.
  • Die Werk- und Heimstätte Idasonne aus Dotnacht fätzelte an insgesamt 18 Tagen im Seeburgpark. Die Heimstätten-Betreiber sind sehr zufrieden mit der Aktion. Es sei gelungen, die Parkbesucher auf ihre soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft als Ganzes anzusprechen.
  • Von Mai bis Juli sammelten die Bauverwaltung Kreuzlingen, die Werk- und Heimstätte Idasonne sowie Asylbewerbende knapp vier Tonnen Abfall in den Uferanlagen (durchschnittlich 285 kg pro Woche).
  • Die Kreuzlinger Anti Littering – Botschafterinnen waren im Juli und August während 200 Stunden im Seeburgpark im Einsatz und sensibilisierten die Besucher für den sorgsamen Umgang mit Abfall. Für diesen Einsatz hat die Projektgruppe überraschend viele positive Rückmeldungen erhalten.
  • Am Clean up day vom 12. September haben 200 Teilnehmer 140 kg Abfall von Strassen, Plätzen und Gärten in Kreuzlingen gesammelt. Mit einem kleinen Fest wurde der Abschluss der Anti Littering-Kampagne und des mehrjährigen Projektes «Kreuzlingen zeigt Stärke» begangen.
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