/// Rubrik: Leserbriefe

Überparteilich, sympathisch und fähig

Leserbrief – Diana Gutjahr von der SVP und Hansjörg Brunner von der FDP kandidieren beide als Unternehmer für den Nationalrat.

Diana Gutjahr und Hansjörg Brunner, überparteilich und motiviert im Wahlkampf. (Bild: zvg)

Diana Gutjahr und Hansjörg Brunner, überparteilich und motiviert im Wahlkampf. (Bild: zvg)

Es fällt auf, dass sie oft zusammen auftreten und auch gemeinsam inserieren. Warum dieser bei Wahlen doch eher ungewöhnliche überparteiliche Auftritt? «Die mittelständische Wirtschaft muss jetzt gemeinsam antreten, über die Parteigrenzen hinweg. Es steht viel auf dem Spiel» sagen die Beiden unisono. Auch wenn in der öffentlichen Diskussion und Wahrnehmung im Moment noch andere Themen im Fokus sind, sind beide überzeugt, dass der Erhalt von einheimischen Arbeits- und Ausbildungsplätzen in naher Zukunft zu den wichtigsten Aufgaben überhaupt gehört.

Hansjörg Brunner, der 48-jährige Familienvater und Inhaber der Fairdruck AG, ist als Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes sicher, dass Handwerk goldenen Boden hat: «Es wird immer Gärtner, Bäcker, Schreiner oder Elektriker brauchen. Aber wir müssen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass unsere Betriebe nicht ständig weiter belastet werden mit administrativen Auflagen. Betriebe brauchen «Luft», nur so können Aufträge hereingeholt und Arbeitsplätze gesichert werden», meint Brunner. Auch Diana Gutjahr, als 31-jährige Betriebsökonomin und Mitinhaberin der Ernst Fischer AG, ist mit ihrem Betrieb dem harten Wettbewerb ausgesetzt. «Die Politik in Bern meint es vermeintlich oft gut mit Wirtschaft und Gesellschaft, regelt aber aus Unkenntnis der wirklichen Verhältnisse zu viel und zu kompliziert.» Es ist also dringend nötig, dass im eidgenössischen Parlament wieder mehr richtige Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten sind, und weniger Funktionäre und Bürokraten. Viktor Gschwend, Präsident von Jardin Suisse Thurgau, bringt es auf den Punkt: «Am Sonntag das Hohelied auf die KMU und am Montag bis Freitag regulieren und reglementieren! Das muss ein Ende haben. Es ist Zeit, dass wir am 18. Oktober 2015 richtige Unternehmerinnen und Unternehmer nach Bern wählen.»

Hansjörg Brunner und Diana Gutjahr sind beide im Kantonsrat. Sie verfügen also bereits über einschlägige politische Erfahrung. Das bedeutet, sie können in Bern gleich loslegen und brauchen keine Einarbeitung in die oft seltsamen Abläufe der Politik. Die beiden Spitzenkandidaten des Thurgauer Gewerbes fallen aber noch mit etwas anderem auf. Sie sind beide ganz einfach sympathisch, natürlich und im Thurgau geerdet. Das ist selbstverständlich keine Voraussetzung, um gewählt zu werden. Aber wenn man schon wählen geht, dann spricht nichts dagegen, zwei sowohl fähige als auch sympathische Menschen auf den Wahlzettel zu schreiben.

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