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Jungfreisinnige legen Wahlkampfausgaben offen

Politik – Mit der Offenlegung ihres Wahlkampfbudgets wollen die JFTG einerseits zeigen, dass Transparenz in der Politik nicht staatlich verordnet werden muss, sondern zugunsten der eigenen Glaubwürdigkeit freiwillig gemacht werden kann. Andererseits soll damit auch aufgezeigt werden, dass Politik auch immer mit viel Knochenarbeit und freiwilligem Engagement verbunden ist. Insgesamt haben sich die Jungfreisinnigen Thurgau im Wahlkampf über 800 Stunden engagiert.

Die Jungfreisinnigen mit Präsident Lukas Weinhappel (rechts). (Bild: zvg)

Die Jungfreisinnigen mit Präsident Lukas Weinhappel (r.). (Bild: zvg)

Für die Mobilisierung der jungen Wählerinnen und Wähler haben die JFTG 25‘000 Franken ausgegeben. Damit wurden F12-Plakate mit Comics entworfen und an Bahnhöfen sowie in Nähe von Schulen geschaltet, um besonders junge Generationen zum Wählen zu animieren. Daneben wurden F4-Plakate produziert und im ganzen Kanton eigenhändig aufgehängt. Weiter wurden 30’000 Parteiflyer gedruckt und in mehrtätigen Verteilaktionen durch die Kandidierenden im ganzen Kanton gestreut. Auch haben alle Kandidierenden je 500 Franken für ihren persönlichen Wahlkampf erhalten die grossmehrheitlich in eigene Postkarten investiert wurden. Rund 20’000 Franken haben die JFTG von der FDP Thurgau erhalten. Die restlichen 5’000 Franken sind Beiträge von Privatpersonen, KMU und Vereinen. Da die JFTG selbst keine reellen Wahlchancen haben, wurde entschieden mit einem Parteiwahlkampf einen Einsatz für die Rückeroberung des Nationalratssitzes der FDP Thurgau zu leisten. Daneben konnten die Kandidierenden viel Erfahrung sammeln, spannende Bekanntschaften machen und sich evtl. auch für die kommenden Kantonsratswahlen in Position bringen.

Die JFTG sind sich bewusst, dass ihnen mehr Geld als anderen Parteien zur Verfügung steht. Es ist jedoch nicht weiter verwunderlich, dass Parteien, die sich für mehr Wohlstand und Arbeitsplätze einsetzen, auch mehr Wahlspenden erhalten, als Parteien, die den Wirtschaftsstandort durch mehr Regulierung und Umverteilung schädigen.

Mit den Stand- und Verteilaktionen, der konzeptionellen wie organisatorischen Arbeit im Hintergrund und der Unterschriftensammlung für die NoBillag Initiative, haben sich die JFTG somit während ihres Wahlkampfes gemeinsam mehr als 800 Stunden freiwillig engagiert. Es zeigt sich somit, dass in der Politik neben dem finanziellen Aufwand, besonders das freiwillige Engagement entscheidend ist.

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