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Die Fahrradbrücke ist wieder geöffnet

Konstanz – Nach zehn Wochen Sanierungsarbeit ist die Radbrücke über den Seerhein seit dem 20. Oktober 2015 wieder für Radfahrer und Passanten freigegeben

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und Wolfgang Seez, Leiter des Tiefbau- und Vermessungsamtes haben die Radbrücke offiziell eröffnet. (Bild: zvg)

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und Wolfgang Seez, Leiter des Tiefbau- und Vermessungsamtes haben die Radbrücke offiziell eröffnet. (Bild: zvg)

Die Sanierung der Fahrradbrücke konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Der kalkulierte Kostenrahmen von 300’000 Euro wurde nicht überschritten und die kommunizierte Sanierungszeit konnte dank des zumeist guten Wetters knapp eingehalten werden, teilte Wolfgang Seez, der Leiter des Tiefbau- und Vermessungsamtes, bei der offiziellen Eröffnung der Brücke mit. Obwohl der Zustand der Übergangskonstruktionen schlechter war als erwartet, sodass auch hier grössere Arbeiten nötig waren, konnte die Brücke wieder planmässig eröffnet werden.

Die Radbrücke zählt zu den Hauptverkehrswegen für Radfahrer und Fussgänger in Konstanz und war nach 25 Jahren, in erster Linie aufgrund des beschädigten Belags, stark sanierungsbedürftig. Der neue Bodenbelag der Brücke bietet den Überquerenden vor allem im Winter wieder mehr Rutschfestigkeit. Auch die verrosteten Lager der Übergangskonstruktion der 165 Meter langen und 8 Meter breiten Brücke wurden erneuert. Die zuletzt vorgenommenen Abdichtungsmassnahmen an den Fugen zum Ufer hin benötigten gutes Wetter, um die Trockenheit der Zwischenlager zu gewährleisten.

Die Liebesschlösser, die über die Jahre am Stahlgeländer der Brücke angebracht wurden, mussten im Rahmen der Arbeiten entfernt werden. Sie sind generell aufgrund ihrer Masse architektonisch bedenklich. Von den bis vor kurzem zur Abholung durch die Besitzer bereitgestellten Schlössern – mit einem Gesamtgewicht von rund 100 Kilogramm – wurden allerdings nur sechs Prozent abgeholt.

Das Thema Radfahren in Konstanz soll auch zukünftig verstärkt im Fokus stehen
Im Rahmen des «Handlungsprogramms Radverkehr» soll im kommenden Jahr die verbesserte Radführung zur Universität hinauf und weiter bis zur Schwaketenstrasse fertiggestellt werden, erklärte Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn. Auf dem Teilstück der Friedrichstrasse wurde die neue Markierung kürzlich bereits angebracht. Auch das Projekt «Z-Brücke» wird 2016 in Angriff genommen. Diese wird als ein weiterer wichtiger Knotenpunkt für den Konstanzer Radverkehr erschlossen.

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