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Kreuzlingen unterliegt Leader

Fussball – In der 2. Liga Interregional verliert der FC Kreuzlingen gegen den Spitzenreiter Seefeld mit 1:2. Die Thurgauer leisten sich in der ersten Halbzeit zu viele Fehler. Im zweiten Teil kommen die Kreuzlinger dann besser ins Spiel und die kräftezehrende Partie bleibt bis zum Schluss spannend. (Nadja Müller)

Der FCK unterlag zuhause Zürich. (Bild: zvg)

Der FCK unterlag zuhause Zürich. (Bild: zvg)

Mit dem FC Seefeld wartete auf die Kreuzlinger ein happiger Gegner. Nicht zu Unrecht stehen die Zürcher an der Tabellenspitze. Gleich von der ersten Minute an setzten die Gäste die Thurgauer unter Druck. Die Platzherren versuchten sich des Öfteren durch unkontrollierte lange Bälle zu befreien. Nach knapp einer Viertelstunde gerieten die Grün-Weissen dann in Rückstand. Ein Freistoss der Zürcher und Gegenspieler, die den Kreuzlinger Keeper die Sicht nahmen, sorgte für den ersten Treffer der Partie.

In der ersten Halbzeit kamen die Thurgauer mit der doch sehr körperbetonten Spielweise der Gäste nicht zurecht. Der Demir-Truppe mangelte es an Durchsetzungsvermögen. Auch etliche Fehlpässe gingen auf das Konto der Hafenstädter. Die Zürcher hingegen preschten nach wie vor knallhart nach vorne. Lautstark angefeuert von dem hyperaktiven Trainerduo des FC Seefelds.

Im zweiten Teil fanden die Kreuzlinger immer besser ins Spiel und konnten die Gäste ab der 60. Minute so richtig unter Druck setzen. Mit ihrem schnellen Kurzpassspiel und härteren Zweikämpfen drängten die Gastgeber die Zürcher immer mehr in deren Platzhälfte zurück. Beim üblen Foul des gegnerischen Keepers an Uwe Beran hätte man durchaus auch Elfmeter pfeifen können. Doch die Unparteiische sah dies etwas anders. Aufgestachelt durch diesen Fehlentscheid machten die Thurgauer weiter Druck.

Ausgleich durch Wilhelmsen
Nur kurze Zeit später konnte der Zürcher Keeper Berans Hammerschuss nur noch knapp abwehren. Vincenzo Zinna trat zum Corner an, flankte präzise in die Mitte und Fabian Wilhelmsen erzielte schlussendlich per Kopf den wohlverdienten Anschlusstreffer. Wenig später wurde der gegnerische Keeper erneut geprüft, als er Norbert Frrokajs Knaller aus dem Lauf heraus nur mit grosser Mühe noch vor der Torlinie abblocken konnte. Mit einem Lattenschuss in der 70. Minute meldeten sich die Zürcher zurück.

Mit einem Unentschieden wollte sich keiner der Mannschaften zufriedengeben. Die Gangart wurde immer ruppiger und die Diskussionen mit den Referees immer lautstarker. Nach einem Eckball gingen die Gäste dann in der 78. Minute wieder in Führung. Trotz dieses erneuten Rückschlags gaben die Kreuzlinger nicht auf und kamen in den Schlussminuten noch zu guten Tormöglichkeiten.

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