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Zwei Tonnen Leckereien verteilt

Kreuzlingen – Die Kreuzlinger Samichläuse haben ihr Sommerquartier verlassen und traten zu ihrer 74. Jahresversammlung an. Es gilt, die kommende Chlausaktion 2015 vorzubereiten.

Chlaus0991Der neue Präsident Wolfgang Rutishauser leitete mit einem grossen Dank die Versammlung ein, denn er durfte in seinem ersten Amtsjahr die uneingeschränkte Unterstützung seiner Kollegen erfahren. Er erwähnte explizit die feinsäuberlich geführten Unterlangen von seinem Vorgänger Sepp Möckel. Aus seinem Jahresbericht durfte man unter anderem auch erfahren, dass letztes Jahr die Samichläuse rund zwei Tonnen Leckereien in Säckli verpackten oder austeilten.

Der traditionelle Familienanlass im Sommer, zu welchem jeweils auch die Familienangehörigen eingeladen sind, erfreute sich wiederum des verdienten Zuspruchs. Dennoch, eine Neugestaltung wurde auch angesprochen. Vergangenen Jahres führte der dienstälteste Bischof den immer vielbeachteten Chlauseinzug zum letzten Mal an und verabschiedete sich von seinem Amt. Nun muss bis 2017 ein neuer Bischof gefunden werden, damit sich die drei Amtsträger im Turnus abwechseln können.

Der Kassier durfte diesmal einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren, der dank grosszügiger Spenden zustande kam. Er ermahnte, dass mit der Verrechnung der Chlaussäckli und der Besuchshonorare die Rechnung niemals ausgleichbar wäre. So richtete er auch den besonderen Dank an die Bettelchläuse, die an die Türen klopfen und um Spenden bitten. Vier Samichläuse stellen sich von ihrer aktiven Tätigkeit frei oder treten in den verdienten Ruhestand. In spe werden sich dafür bald drei Jung-Chläuse vorstellen können, nämlich anlässlich des «Säcklens», was heisst: rund 1000 Säckli werden abzufüllen sein.

Der Vorstand stellt die neugestaltete «Sündenliste» vor, das Papier, auf welchem die Kurznotizen über jedes Kind eingetragen werden. Die Anpassung musste gemacht werden, weil halt auch für die Kinder ein ziemlich stark verändertes Lebensumfeld entstanden ist. Auch die Samichläuse müssen das zu Kenntnis nehmen und es ist darum auch gut, wenn sich immer wieder eine junge Chlausgeneration anschliesst. Zur guten Stimmung unter den Bärtigen trug am Schluss des geschäftlichen Teils die Mezgte bei, die von treuen Vorstandsfrauen zu Leibe gebracht wurde.

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