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Grosses Interesse für das Alterszentrum

Kreuzlingen – In Zeitungen und Inseraten wurde der Tag der offenen Türe für den fertiggestellten Pflegeneubau im Alterszentrum rechtzeitig angekündigt. Das schöne Wetter und der Öpfelchüechli-Markt begünstigten den Tag, so dass viele Besucher ins AZK strömten um den Neubau im Detail zu betrachten. In halbstündlichen Führungen zeigten Mitarbeitende und Vorstandsmitglieder der Bevölkerung den Bewohnertrakt, das ganze Untergeschoss und die Wäscherei.

Carl Ruch, Präsident des Alterszentrums Kreuzlingen, im neu gepflanzten Demenzgarten. Die Bauten darumherum fliessen nahtlos ineinander über: Rechts das 1976 eröffnete Altersheim, in der Mitte der 2001 eingeweihte Verbindungsbau und links der nun fertiggestellte Neubau. (Bild: ek)

Carl Ruch, Präsident des Alterszentrums Kreuzlingen, im neu gepflanzten Demenzgarten. Die Bauten darumherum fliessen nahtlos ineinander über: Rechts das 1976 eröffnete Altersheim, in der Mitte der 2001 eingeweihte Verbindungsbau und links der nun fertiggestellte Neubau. (Bild: ek)

Die klare und schlichte Architektur konnte die Gäste vollends überzeugen. Der Architekt verstand es hervorragend das Bauwerk an die Formensprache des Altbaus aus dem Jahre 1976 anzupassen. Die hellen und funktionsgerechten Räume des Bewohnertraktes laden geradezu ein, darin zu leben und zu arbeiten. Die Bewohner konnten vergangene und werden diese Woche schöne und modern eingerichtete Zimmer beziehen. Die grosszügigen Speise- und Aufenthaltsräume strahlen, sei es zum Essen oder zur Freizeitgestaltung, wohlige Atmosphäre aus.

Eine wichtige Funktion erfüllen die Nebenräume für Reinigung, Wäsche und Entsorgung welche je an beiden Enden der Gänge in einem Block zusammengefasst sind.

Die Inputreferate von PD Dr. med. Bernd Ibach, Vorstandsmitglied im AZK, fanden grossen Anklang. Die abwechslungsweise gehaltenen Vorträge «Älter werden – ja und?» und «Demenz: wer bleibt daheim? Wer geht ins Heim?» waren voll ausgebucht.

Auch den Simulationsanzug «Gert» probierten die Besucher aus. Im Anzug erlebten sie die Einschränkungen des Gehens, Sehens, Greifens und der generellen Bewegungsunsicherheiten älterer Menschen.

Der Stand der Alzheimervereinigung bot verschiedene interessante Informationen und Gesprächsmöglichkeiten zum Thema Demenz.

Im Untergeschoss erhielten die Besucher anhand der Grösse der einzelnen Garderoben ein realistisches Bild über Anzahl und Verschiedenartigkeit der Belegschaft. Die Tiefgarage mit ihren 35 Parkplätzen wird sicher bald vollständig belegt sein.

Nach all den verschiedenen Orientierungen konnte sich jeder Besucher bei einer feinen Bratwurst (gesponsert von den Firmen Mérat und Sprenger), oder einer warmen Suppe, das Gesehene nochmals geistig abrollen lassen. Danach schmeckten die in der Cafeteria angebotenen Öpfelchüechli mit der feinen Vanillesauce doppelt so gut.

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