/// Rubrik: Leserbriefe

Baurechtsvertrag Bahnhof Bernrain

Leserbrief – Am letzten Freitag glaubte ich, nicht richtig gelesen zu haben. Da hiess es tatsächlich vom Bahnhof Bernrain, « …. im geschichtsträchtigen, denkmalgeschützten Haus». (M. Merki, Kreuzlingen)

Das kann ja nicht wahr sein, dieses hässliche, verlotterte Haus soll denkmalgeschützt sein? In Kreuzlingen wird allüberall gebaut wie wild und solche Ruinen, wie auch an der Bergstrasse, lässt man stehen? Die sind eher ein Schandfleck für die «erste Stadt» am Bodensee!

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One thought on “Baurechtsvertrag Bahnhof Bernrain

  1. Bruno Neidhart

    Nun: Eine „Geschichte“ hat das marode Gebäude, an dem in den vergangenen Jahren Hunderttausende „ziemlich staunend (!)“ vorbei fahren mussten, selbstverständlich schon. Und „Denkmalschutz“ ist eben nur eine „bedingt überprüfbare Wissenschaft“. So gesehen bliebe dann für den Laien ein Abriss die erste Wahl. Andererseits: Würde etwa die „Rosenegg“ platt gemacht, oder die „Seeburg“, ganz zu schweigen vom grossen, „geschichtsträchtigen“ Klosterkomplex mit Klosterkirche, dem einzig vorzeigbaren grösseren Ensemble als Wahrzeichen der Stadt, kämen auch wohl dem Laien die Tränen, was bei „Bernrain“ eher nicht durchgehen der Fall wäre. Wo Denkmalschutz beginnt, und wo er endet, ist nicht auszumachen. Selbst so genannte „Experten“ sind sich oft uneins. Dieses kleine Bernrain-Gebäude steht bekanntlich schon immer einsam da, hat sich gegenüber Beengung (Herr Merki: „…..wird überall gebaut wie wild….“) stets entziehen können. Vielleicht ist es „der noch freie Stadtraum“, den es heute bei bestimmten Vorhaben besonders zu schützen gilt, um ihn auch für die kommenden Generation zu bewahren (Betrifft unten in der Stadtmitte besonders aktuell die „Gmeindwise“!).

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