/// Rubrik: Topaktuell | Vereine

Abgefahrene Filme aus allen Welten

Kreuzlingen – Das Zebra Kino präsentiert vom 19. bis 23. November ein Genrefilm-Festival. Gezeigt werden preisgekrönte Filme noch vor ihrem Kinostart, aber auch zwei Klassiker und Kurzfilme. Gruseliges, Fantastisches, Science Fiction, Absurdes und Komisches findet seinen Platz im abwechslungsreichen Programm.

Freuen sich auf fünf Tage voller Filme ab 18: (v.l.) Julia Bihls, Heinz Baumgartner, Stefan Schimek und Christoph Sinz. (Bild: sb)

Freuen sich auf fünf Tage voller Filme ab 18: (v.l.) Julia Bihls, Heinz Baumgartner, Stefan Schimek und Christoph Sinz. (Bild: sb)

«Shivers» baut auf dem Erfolg auf, den die Zebra-eigene Kinoreihe «Moonlight Madness» oder die Schwerpunkttage «Framing Fear» brachten. Verschrobenes und Gruseliges traf dort auf ein begeistertes Publikum. Am Halloween-Special gab’s sogar ein ausverkauftes Haus und nationale Aufmerksamkeit in den deutschen Medien. So war es naheliegend, ein neues Filmfestival ganz dem Genrefilm zu widmen.

«Wir haben unsere Nische gefunden», sagen die Leiter des 15-köpfigen Festivalkomitees, Stefan Schimek und Heinz Baumgartner. Ein Selbstläufer sei das Programm aber nicht: «Wir wählen sorgfältig aus. Ein Grossteil der preisgekrönten Filme des Festivals ist noch vor dem eigentlichen Kinostart zu sehen. Viele liefen bislang nur auf internationalen Filmfestivals.»
Freuen dürfen sich Film-Fans auf Thriller, Gruselfilme und Science Fiction bis hin zum Experimental- und Animationsfilm, zu Groteskem und Surrealen – einfach mehr als als nur Horror, Schock und Splatter, betont Schimek. Das aber auch: «Deathgasm» etwa verbindet Humor, Metal und Gore.

Das «Shivers»-Filmfestival bietet dabei hoffnungsvollen Nachwuchstalenten und bekannten Namen eine Bühne. Insgesamt 15 Filme hat das Shivers-Komitee mit Bedacht ausgewählt; ein internationales Programm mit Beiträgen aus Kanada, Japan, Neuseeland und sogar Äthiopien. Zwei absolute Glanzlichter der Filmgeschichte ergänzen diese, gezeigt im original 35-Millimeter-Format. Zusätzlich gibt’s eine Doku über den türkischen, fantastischen Film der 80er Jahre und eine Sneak-Preview zu sehen. Das Festival wird abgerundet durch zwei Blöcke mit Kurzfilmen. Dem besten winkt der «Shivers Shorts Award».

Sogar Begegnungen mit den Filmschaffenden werden ermöglicht: Am Freitag und Samstag steht nach den Aufführungen vom deutschen und türkischen Beitrag eine Frage- und Antwortrunde mit den Regisseuren auf dem Programm.
Info/Reservation: www.shivers.de

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.