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Im Iran verboten – im Kula live auf der Bühne

Konstanz – Morgen Dienstag, 24. November, 19.30 Uhr, spielen die beiden Bands Langtunes (Iran) und Ramzailech (Israel) im Kulturladen. Dabei handelt es sich um kein «normales» Konzert.

Die Band Ramzailech. (Bild: zvg)

Die Band Ramzailech. (Bild: zvg)

Junge Künstler, deren Heimatländer scheinbar unversöhnlich verfeindet sind, begeben sich auf eine gemeinsame Tour: ein heimlicher musikalischer Händedruck. Vorbildcharakter und echte Freundschaft zu gleich. Diese Tour gibt Ihnen die Möglichkeit, ein Zeichen in der universellen Sprache der Musik zu setzen , in einer Zeit der tief sitzenden politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Vorbehalte.

Um diese Thematik besser zu verdeutlichen und etwas in den Vordergrund zu rücken, wird es im Vorfeld der Veranstaltung am 24. November um 19.30 Uhr im Kulturladen eine Diskussion mit den Bandmitgliedern geben, die von Oliver Trott (Radio Seefunk) moderiert wird. Dazu gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und über die Probelamtiken in den Heimatländern der Künstler zu diskutieren.

Die Band Langtunes. (Bild: zvg)

Die Band Langtunes. (Bild: zvg)

Aber selbstverständlich soll auch die Musik der Bands genügend Aufmerksamkeit erhalten. Während die Auftritte oder Verbreitung von Rockmusik im Iran verboten sind, wollen wir den Langtunes hier eine Bühne bieten. Englische Texte, schnelle Gitarren, Synthies und rockiger Indie-Sound – man könnte beim ersten Reinhören meinen es handelt sich um eine klassische Indie-Rock-Band aus England oder NYC. Begleitet werden sie auf der Tour von Ramzailech aus Israel: die Pioniere des «Electric Hardcore-Klezmer» haben mit ihrer Mischung aus Punk, Rock’n’Roll, Klezmer-Musik und Hip Hop einen völlig neuen Stil kreiert. Konzertbeginn ist um 21 Uhr.

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