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Sonnenecke ist bereit für die Zukunft

Güttingen – Die Tourismus-Organisation Sonnenecke Bodensee, der die Gemeinden Altnau, Güttingen, Münsterlingen, Langrickenbach, Kesswil und Uttwil angehören, lud ihre Mitglieder am Dienstagnachmittag zu einer Informationsveranstaltung ins Restaurant Seemöwe ein. Das Ziel des Anlasses war der Austausch zwischen den Tourismus-Verantwortlichen und den Leistungsträgern der Region.

Moni Brauchli Sonnenecke (links) gratulierte Erika Harder und Lukas Fritschi von der Seemöwe (Mitte) zum Erfolg. Rolf Müller (ganz rechts) von Thurgau Tourismus. (Bild: zvg)

Moni Brauchli Sonnenecke (links) gratulierte Erika Harder und Lukas Fritschi von der Seemöwe (Mitte) zum Erfolg. Rolf Müller (ganz rechts) von Thurgau Tourismus. (Bild: zvg)

Nur wenn dieser gewährleistet sei, könne der Tourismus in der Sonnenecke attraktiv gehalten werden, sagte Präsidentin Moni Brauchli einleitend. Sie blickte kurz auf die Saison 2015 zurück, die geprägt war vom Projekt der Erneuerung der Homepage. Seit wenigen Wochen ist die aktuelle Version online. Sie bietet den Mitgliedern eine tolle Plattform. Ebenso bietet sich den Tourismus-Anbietern die Chance, auf dem Flyer mit Karte der Sonnenecke Präsenz zu sichern. In Sachen Infrastruktur hätten die einzelnen Gemeinden in diesem Jahr einiges investiert, erklärte Moni Brauchli weiter. Sie erwähnte den neuen Badeplatz in Münsterlingen oder den Relaunch des Altnauer Apfelweges.

Als Referenten waren Erika Harder, Geschäftsführerin des Hotels Seemöwe Güttingen, sowie Rolf Müller, Geschäftsführer von Thurgau Tourismus, eingeladen. Erika Harder hat das 3-Sterne-Haus Seemöwe dieses Jahr erfolgreich zum vierten Stern geführt. Diese Leistung wurde von den Anwesenden mit Applaus belohnt. Die Hotel-Chefin appellierte in die Runde der Leistungsträger, die «Sonnenecke» vermehrt nach aussen zu tragen. Die Anbieter seien verantwortlich für eine aktive Kommunikation und die Aushändigung des Info-Materials sowie der Gästekarte. Als Unternehmerin forderte sie die anderen Betriebe dazu auf, für sich Strategien zu erarbeiten. «Im Alltag geht das bei all der operativen Arbeit leider schnell vergessen», sagt Erika Harder. Aus ihrer Sicht ist es besonders wichtig, attraktive Packages zu schnüren und anzubieten. «Die Leute kommen wegen den Sonderangeboten. Aber es ergibt sich daraus die Chance, dass sie wieder kommen.»

Rolf Müller hingegen meinte, es sei schwierig, ein Angebot nur über den Preis zu definieren. Dem Thurgau-Tourismus-Geschäftsführer sind authentische und natürliche Angebote lieber. «Es ist wichtig, dass wir unseren Gästen einen Mehrwert bieten.» Die kantonale Dachorganisation ist zuständig für das touristische Marketing des Thurgaus. Sie bietet auch kleinen Betrieben Hand und organisiert zum Beispiel im Sinne der Qualitätsförderung Kurse für die verschiedenen Anbieter. Rolf Müller betonte einmal mehr, dass Thurgau Tourismus der Austausch mit den Tourismus-Leistungsträgern sehr wichtig ist. Für Fragen sei man jederzeit offen.

Präsidentin Moni Brauchli machte zum Schluss noch einen Ausblick auf die kommende Saison. Nachdem der Altnauer Apfelweg erfolgreich überarbeitet worden sei, arbeite man nun an einer Aktualisierung des Kulturpfades um den Spital Münsterlingen. Ausserdem wolle man den Panoramaweg in Langrickenbach und den Eichenweg im Güttigner Wald noch vermehrt einbinden. Moni Brauchli rief die Anbieter dazu auf, Ideen zu entwickeln und zusammen mit der Sonnenecke umzusetzen. Bei einem reichhaltigen Apero konnten sich die Anwesenden schliesslich austauschen und wertvolle Kontakte knüpfen.

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