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Budget trotz Minus genehmigt

Gottlieben – Am Dienstagabend fand die erste Gemeindeversammlung unter Gemeindepräsidentin Lisa Raduner statt. Die Traktanden waren weitgehend unspektakulär: Das Budget rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 85’178 Franken bei gleichbleibendem Steuerfuss.

Das Schloss Gottlieben, Wahrzeichen der kleinen Gemeinde. (Bild: Thomas Martens)

Das Schloss Gottlieben, Wahrzeichen der kleinen Gemeinde. (Bild: Thomas Martens)

Das Budget 2016 benötigte keine Diskussion und wurde einstimmig angenommen. Die grössten Abweichungen sind nicht beeinflussbare Ausgaben, etwa der kantonale Finanzausgleich oder Abgaben an den Öffentlichen Verkehr.

Eingebürgert wurde Annette Gabriele Hartmann.

Informiert wurde noch zur Evaluation von Unterflurcontainern. Die Gemeinde prüft, ob sie zur Abfallentsorgung auf dieses System umsteigen soll. Zwei dieser Anlagen könnten für das Gemeindegebiet genügen. Die genaue Anzahl und Standort werden derzeit abgeklärt. Dabei gilt es unter anderem, die Hochwassersitiuation zu berücksichtigen.

Informiert wurde im Weiteren über die Abklärungen bezüglich eines neuen Beleuchtungskonzepts. Gottlieben soll in ein besseres Licht gerückt werden. Dabei stehen der Gemeinde Lichtplaner zur Seite, die schon für die Stadt Zürich den «Plan Lumière» erarbeiteten. Ziel ist es, die öffentliche Beleuchtung von Strassen und Plätzen energiesparender und mit weniger Lichtverschmutzung zu gestalten. «Es geht darum, mit möglichst wenig und gezielter Beleuchtung das Dorf optimal auszuleuchten», erklärte Gemeindepräsidentin Lisa Raduner auf Anfrage.

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