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SCK unterliegt erneut knapp

Wasserball – Nach einem engen Halbfinal-Sieg gegen den SC Schaffhausen, qualifizierten sich die Kreuzlinger Wasserballer für das Final gegen Lugano NPS, das gestern Abend im Tessin bestritten wurde. Trotz langem Schlagabtausch mussten sich die Thurgauer wieder mit Silber zufrieden geben.

(Bild: Gaccioli)

(Bild: Gaccioli)

Da sich Genf in der Zwischenrunde durch ein Forfait verabschiedete, konnte der SC Kreuzlingen kampflos in das Halbfinal gegen Schaffhausen einziehen. Das Match, das die Kreuzlinger nach einem strapaziösen 12:9 für sich entschieden, fand erst am vergangenen Donnerstag statt. Deshalb blieb den Akteuren vor dem anstehenden Final nur wenig Erholung übrig, um sich auf das Rematch gegen Lugano vorzubereiten. Schon im ersten Swiss-Trophy-Final vor einem Jahr standen sich diese beiden Topteams gegenüber, bei dem die Tessiner nach 16:14 Toren den Titel an sich rissen.

Showdown 2.0
Wie im Vorjahr begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe. Zwar gingen die Gastgeber früh mit 2:0 in Führung, allerdings liessen sich die Kreuzlinger davon nicht einschüchtern. Nach langem Hin und Her entschieden die Gäste die beiden ersten Viertel mit 7:6 Toren knapp für sich. Nach dem Seitenwechsel ging das Kopf-an-Kopf-Rennen weiter, bei dem beide Mannschaften wenige Fehler zeigten und sich ihre Tore hart erarbeiteten. In das letzte Viertel ging Lugano mit einem 11:9-Vorsprung, konnte diesen jedoch bis zum Abpfiff nicht halten. Eine Minute vor Schluss glich Kreuzlingen zum 12:12 aus, wodurch der Sieger durch Penaltyschiessen auserkoren werden musste.

SCK zeigt wieder Nerven
Nachdem Kreuzlingen beim ersten Schiessen durch eine Parade von Goalie Weber in Führung ging, patzten in der dritten sowie vierten Runde die Thurgauer, während die Tessiner ihre Chancen nunmehr verwerteten. Den fünften Schuss konnte Weber aufs Neue parieren, wobei der SCK traf. So blieb der SCK nach dem 3:3 aus fünf Runden weiter im Spiel. Im neunten Schiessen kam es letztendlich zur Entscheidung. Kapitän Marc Herzog, der in der Partie selbst stark aufspielte, aber im Shootout schon seine vorige Möglichkeit vergab, zeigte abermals ein unglückliches Händchen. Lugano nutzte diese Gelegenheit zum 9:8-Treffer und verteidigte damit erfolgreich den Titel.

Nicht zum ersten Mal schwächeln die Kreuzlinger bei solchen Umständen, denn schon in den vergangenen NLA-Playoffs unterlag man zweimal gegen den SC Horgen erst im Penaltyschiessen. Eine bessere Vorbereitung auf diese Situationen sollte deshalb in Zukunft in Erwägung gezogen werden. Mit dem Abschluss der Swiss Trophy wurde der erste Saisonabschnitt beendet. Nun geniessen die Spieler eine längere Weihnachtspause, bevor die Hauptsaison um die NLA beginnt. Denn am Donnerstag, den 28. Januar 2016 eröffnen der SC Schaffhausen und der SC Kreuzlingen den Ligabetrieb.

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