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Tradition des Gottlieber Krippenspiels lebt wieder auf

Gottlieben – Es war eine Premiere und das Wiederaufleben einer Tradition zugleich: Beim Aventsevent, zu dem der Gemeinnützige Frauenverein Gottlieben am vergangenen Samstag erstmals an Stelle des Adventsmarktes eingeladen hatte, führten die Gottlieber Kinder unter der Regie von Ursula Gerster und Petra Hinrichsen in der Kirche nach einigen Jahren des Unterbruchs wieder ein Krippenspiel auf, wie es zuvor eine jahrzehntelange Tradition der Gottlieber Gesamtschule war.

«Stille Nacht, heilige Nacht» stimmten die Kinder zum Schluss des Gottlieber Krippenspiels gemeinsam an. (Bild: zvg)

«Stille Nacht, heilige Nacht» stimmten die Kinder zum Schluss des Gottlieber Krippenspiels gemeinsam an. (Bild: zvg)

Die bis auf den letzten Platz besetzte Kirche zeigte, wie sehr dies geschätzt wird, und der frenetische Beifall war die verdiente Anerkennung für die in jeder Beziehung tolle Leistung der ganzen Truppe.

Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gottlieben, die als sogenannte Bläserklasse geführt wird und in der jedes Kind vom 1. bis zum 6.Klässler ein Blasinstrument spielt, waren bereits zuvor im Einsatz. Sie begeisterten unter der Leitung von Ralph Hirs und Anita Ess ebenfalls in der Kirche mit einem abwechslungsreichen vorweihnachtlichen Konzert mit Gesang und Blasmusik.

Der Gemeinnützige Frauenverein seinerseits sorgte zwischen und nach den Aufführungen mit einem reichhaltigen adventlichen Angebot an Speis und Trank auf dem Kirchplatz und im Gemeindesaal nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch für ein Gemeinschaftserlebnis, wie es auf Weihnachten nicht besser einstimmen könnte.

Und dass auch der Gottlieber Krippenweg, der vom verstorbenen Gottlieber Künstler Werner Eberli geschaffen wurde, in vier Stationen über das Dorf verteilt wieder bewundert werden kann, knüpft ebenfalls an eine Tradition an. Gottlieben hebt sich damit wohltuend ab vom geschäftigen Treiben der Vorweihnachtszeit in den Zentren.

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