/// Rubrik: Leserbriefe

Seltsame Informationspolitik

Leserbrief – Die Medienmitteilung von Thomas Gisler, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen, zur Tätigkeit des Pfarr-Administrators Alois Jehle in Rom kann nicht unwidersprochen bleiben. (Ruedi Anderegg, Kreuzlingen)

(Bild: pixelio)

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Seit 2013 weiss man in der Vorsteherschaft von dieser Tätigkeit und man hat es bis zur Versammlung vom 25. November 2015 nicht für nötig gefunden, die Kirchbürger darüber zu informieren. Erst auf meine Anfrage bestätigte Herr Gisler die Tätigkeit. Offenbar gibt man von der Behörde nur Sachen zu, die von aussen bewiesen werden können. Ueber die zusätzlichen Kosten, die der Gemeinde durch die Tätigkeit entstehen, wollte oder konnte der Präsident keine Angaben machen. Dies obwohl nach Angaben der Kirchenpflege die Kosten für Aushilfen seit 2013 massiv gestiegen sind. Will man nicht, oder kann man nicht ? Beides wirft ein schiefes Licht auf die Behörde !

Dass die Seelsorge durch die Tätigkeit von Alois Jehle nicht tangiert werde ist eine erstaunliche Aussage, wurde doch in den letzten Monaten seine seelsorgerische Tätigkeit massiv kritisiert. Wenn Alois Jehle seine Freizeit in Rom verbringt, kann er kaum am kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Leben in Kreuzlingen teilnehmen. Er lernt die Themen,  Beschäftigungen der Menschen hier nicht kennen, er kann gar nicht richtig ankommen und Wurzeln schlagen. Es fehlt buchstäblich die «Zuwendung». Rom und der Vatikan interessieren ihn mehr als die Bedürfnisse und das Leben der Kreuzlinger.

Hier geht’s zur Medienmitteilung.

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