/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Willkommener Beitrag an Aufgaben der Universalkirche

Kreuzlingen – An der vergangenen Kirchgemeindeversammlung kritisierten Kirchbürger die vielen Abwesenheiten des Pfarradministrators. Die Kirchenvorsteherschaft sieht in der Nebenerwerbstätigkeit von Alois Jehle kein Problem – im Gegenteil.

Diese Medienmitteilung von Thomas Gisler, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen, erreichte uns heute:

Zur Nebenerwerbstätigkeit von Pfarradministrator Alois Jehle

Pfarrer Alois Jehle erhält Rückendeckung. (Bild: zvg)

Pfarrer Alois Jehle erhält Rückendeckung. (Bild: zvg)

Anlässlich der Versammlung der kath. Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen im November kritisierte ein Bürger die Nebenerwerbstätigkeit des Pfarradministrators in Rom während seiner Freizeit. Da der Angesprochene nicht anwesend war, konnte er selber nicht Stellung beziehen.  Der Präsident der Kirchgemeinde, Thomas Gisler, hielt jedoch fest, dass er von diesem Engagement Kenntnis habe, da Herr Jehle dies vor Aufnahme der Tätigkeit der Kirchenvorsteherschaft mitgeteilt habe, was rechtlich korrekt ist. Sein Einsatz bedarf auch keiner behördlichen Bewilligung, da es sich um keinen wesentlichen Nebenerwerb handelt.

Pfarradministrator Jehle wurde im Herbst 2013 für eine Amtsdauer von fünf Jahren zum Kommissar der Glaubenskongregation ernannt, wo er Eheverfahren behandelt. Bereits im Januar selben Jahres wurde der Kirchgemeinde die bevorstehende Ernennung in dieses ehrenvolle Amt – vergleichbar mit der Übernahme einer nebenamtlichen Tätigkeit eines kantonalen Angestellten in einer Bundesbehörde – vom zuständigen Bischof mitgeteilt.

Da die Seelsorge in Kreuzlingen deswegen nicht tangiert wird, sah und sieht die Kirchenvorsteherschaft keinerlei Veranlassung, dieses Nebenamt als problematisch anzusehen. Vielmehr freut sie sich, dass ein Kreuzlinger damit einen Beitrag an die Aufgaben der Universalkirche leiste

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