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Agglo-S-Bahn für Raum Kreuzlingen-Konstanz wird geprüft

Frauenfeld – Mittels einer Machbarkeitsstudie soll die technische, fahrplanmässige und wirtschaftliche Machbarkeit einer leistungsfähigen Agglo-S-Bahn im Raum Kreuzlingen-Konstanz abgeklärt werden. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat den entsprechenden Auftrag für das Projekt «Machbarkeitsstudie Agglo-S-Bahn» an die Bürogemeinschaft «SMA und Partner AG» zusammen mit «Infras Zürich» vergeben.

Der Seehaas, ein Zug, der von der Schweizer SBB im Raum Konstanz eingesetzt wird. (Bild: Stadlerrail)

Der Seehaas, ein Zug, der von der Schweizer SBB im Raum Konstanz eingesetzt wird. (Bild: Stadlerrail)

Der Verein «Agglomeration Kreuzlingen-Konstanz» erarbeitet zurzeit für seine Gemeinden das Agglomerationsprogramm der dritten Generation. Der Kanton Thurgau ist mit dem Amt für Raumplanung vertreten. Ein Thema des Agglomerationsprogramms ist die Machbarkeitsstudie für die Agglo-S-Bahn. Sie soll abklären und aufzeigen, ob eine solche Bahn realisierbar ist. Der Untersuchungsperimeter umfasst Engen/Singen – Konstanz – Kreuzlingen – Steckborn – Siegershausen – Güttingen sowie Konstanz-Staad/Meersburg und beschreibt den äusseren Rahmen, in welchem eine Agglo-S-Bahn untersucht wird. Der engere Projektperimeter wird im Rahmen der Machbarkeitsstudie festgelegt.

Die Studie wird sich in zwei Module gliedern. Zum einen geht es um die Erarbeitung der Basisdaten und zum andern um die Evaluation der Bestvariante. Im ersten Modul wird die regionale Gesamtverkehrsnachfrage abgeschätzt und daraus die Pendlerströme und das Nachfragepotenzial für die Zeitpunkte von 2020, 2030 und 2040 abgeleitet. Im weiteren werden die Rahmenbedingungen und das geeignete Verkehrssystem aufgezeigt. Im zweiten Modul werden die technischen und betrieblichen Machbarkeitsvarianten für den Zeithorizont 2030 ausgearbeitet, Kosten und Erlöse geschätzt sowie die Varianten bewertet. Eine Mitfinanzierung wird durch Interreg V Programm gewährt und unter den drei Partnern Stadt Konstanz, Stadt Kreuzlingen und Kanton Thurgau aufgeteilt. Somit verbleibt für den Kanton Thurgau ein Betrag von 30’700 Franken an den Gesamtkosten von 189’000 Franken.

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