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Symphonisches Winterkonzert

Bottighofen – Nach einem ereignisreichen Jahr präsentiert das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen eine Auswahl ihres Wettbewerbsrepertoires an seinem Winterkonzert am Samstag, 19. Dezember, 19.30 Uhr im Dorfzentrum Bottighofen.

Das SBO Kreuzlingen beim Wettkampfspiel in Roermond, Holland.(Bild: zvg)

Das SBO Kreuzlingen beim Wettkampfspiel in Roermond, Holland. (Bild: zvg)

Das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen setzt seinen selbst festgesteckten Weg fort, in der Höchstklasse der Schweizer Blasmusikszene mitzuspielen. Dieses Jahr folgte mit der Teilnahme am Landesmusikfest Baden-Württemberg in Karlsruhe die Probe aufs Exempel. Die Spielfreude des noch jungen Orchesters überzeugte die Zuschauer und vor allem auch die Jury so sehr, dass diese 100 von 100 möglichen Punkten ans SBO verteilte. Mit diesen Vorschusslorbeeren ging es im Herbst dann in die Niederlande, an das Wettspiel des Limburgischen Blasmusikverbandes in Roermond. Auch dort überzeugte das Orchester und erspielte sich einen ersten Preis in der Höchstklasse.

Moderne und Klassik
Am diesjährigen Winterkonzert am Samstag, 19. Dezember, um 19.30 Uhr im Dorfzentrum Bottighofen zeigt das Blasorchester unter der Leitung von Stefan Roth eine Auswahl seiner für die Wettbewerbe einstudierten Werke. Den Auftakt macht die moderne Komposition Jad-a-daj von Carlos Pellicer, in der die Klangmöglichkeiten eines Orchesters in allen nur erdenklichen Facetten ausgeschöpft werden. Danach wird es vertrauter fürs einheimische Ohr: Komponist Rob Goorhuis interpretiert in seiner Guggisberg Fantasie das Schweizer Volkslied «s’Vreneli ab em Guggisberg» neu und führt die Zuhörer durch die tragische Liebesgeschichte.
Den gewaltigen Abschluss des Abends bildet mit der dritten Symphonie «The Tragic» von James Barnes ein klassisches Meisterwerk. Dirigent Stefan Roth, welcher durch sein musikalisches Engagement unlängst zu den 100 wichtigsten Thurgauern gewählt wurde, hat dieses Werk als Selbstwahlstück fürs kommende Eidgenössische Musikfest in Montreux auserkoren. Die in vier Sätze unterteilte Komposition verlangt vom Orchester alles ab, was für den Zuhörer einen eindrücklichen Abend verspricht.

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