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Geschichtendock weckt Forschergeist im Unterricht

Steckborn – Anfang Januar 2016 startet das mehrfach erfolgreich durchgeführte Leseförderungsprojekt «Geschichtendock» und weckt die Experimentierfreude bei Schülerinnen und Schülern. Wöchentlich packende Geschichten und Abenteuer mit weiterführenden Aufgabenstellungen aus dem Bereich Naturwissenschaften sorgen für starke Gefühle und spannende Unterhaltung im Schulzimmer.

Wer zwischen Januar und April 2016 das Geschichtendock öffnet, betritt einen virtuellen Sprachraum, in dem eine Geschichte auf zwei unterschiedlichen Lesestufen langsam wachsen kann, und in dem sich weitere Geschichten entwickeln können. Während die Langversion vor allem Vielleserinnen und Vielleser anspricht, werden mit einer Kurzversion bewusst auch unerfahrene Leserinnen und Leser bedient. In diesem Raum tummeln sich alsbald Thurgauer Schülerinnen und Schüler. Sie kommen während Unterrichtssequenzen ins Geschichtendock, lösen weiterführende Erkundungsaufträge aus dem Lernfeld Sprache oder aus dem Gebiet von Natur und Technik im Rahmen eines offenen Unterrichts oder sie besuchen die Plattform ausserschulisch von ihrem persönlichen Internetzugang aus.

Mit ihrer Lehrerin Maria Barmettler führen Steckborner Schüler ein Experiment zum Thema Wasserdruck durch. (Bild: zvg)

Mit ihrer Lehrerin Maria Barmettler führen Steckborner Schüler ein Experiment zum Thema Wasserdruck durch. (Bild: zvg)

Im Geschichtendock können die Kinder die Geschichte «Kati und Sven und zerstreute Professor» lesen, die vom Thurgauer Lehrer und Autor Daniel Badraun eigens geschrieben und weiter erzählt wird. Jede Woche kommt ein neuer Teil hinzu. Und jede Woche steht am Ende die Frage, wie das Abenteuer weitergehen soll. Die Benutzerinnen und Benutzer können abstimmen und so den weiteren Verlauf der Geschichte beeinflussen.

Die rasante Fortsetzungsgeschichte wird mit 33 aufgearbeiteten Experimenten für den Unterricht ergänzt, die von der Projektleitung der Initiative «Natur & Technik begleiten» der Pädagogischen Hochschule Thurgau erarbeitet wurden. Viele dieser Experimente befinden sich im Grossformat im Swiss Science Center Technorama in Winterthur und können dort ausprobiert werden. Mit Hilfe von speziellen Auftragskarten spüren wissensdurstige Schülerinnen und Schüler den Geheimwegen von Kati und Sven nach und erkunden spannende Naturphänomene.

Die Handlung in Kürze
Die Geschichte wird von den beiden Kindern Kati und Sven abwechslungsweise erzählt, so entsteht die gleiche Geschichte aus zwei Blickwinkeln. Am letzten Schultag vor den Ferien erzählt Franz Pletscher, der Klassenlehrer der 6A in Romanshorn, den Schülerinnen und Schülern von einem spannenden Wettbewerb. Gesucht werden junge Tüftlerinnen und Tüftler, die in gemischten Teams eine Maschine konstruieren. Mit grosser Begeisterung machen sich Kati, Sven und ihre Freunde an die Arbeit. Schnell müssen sie jedoch feststellen, dass das Erfinderleben nicht so einfach ist. Sie brauchen eine Werkstatt, Material und einiges Fachwissen, sonst kommen sie nicht ans Ziel. Ein Brand und eine Explosion können die Kinder aber nicht entmutigen. Bei ihren Forschungsarbeiten stossen sie auf Professor Luzius Wunderli, einen genialen aber auch etwas zerstreuten Professor, der in einem abgelegenen Haus auf dem Seerücken wohnt. Sie gewinnen sein Vertrauen und dürfen ihm bei der Konstruktion eines neuartigen Motors helfen. Bevor die Arbeit beendet ist, verschwindet Wunderli spurlos. Ist der Erfinder wirklich auf eine Weltreise gegangen, oder wurde er entführt? Was weiss die Haushälterin Lena Zuber? Kati, Sven, Carla und Murat machen sich auf die Suche und treffen viele merkwürdige Leute. Erst spät merken sie, dass sie und der Professor in grosser Gefahr schweben. Der Wettlauf gegen die Zeit führt die Kinder quer durch den Kanton Thurgau, in Fabriken, unterirdische Werkstätten und in geheime Labors.

Bildlegenden
dock_1: Mit ihrer Lehrerin Maria Barmettler führen Steckborner Schüler ein Experiment zum Thema Wasserdruck durch.
dock_2: Autor und Lehrer Daniel Badraun liest aus seiner Geschichte vor.

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