/// Rubrik: Stadtleben

Für das Wohl von allen statt wenigen

Kreuzlingen – An der traditionellen Pressekonferenz zum Dreikönigstag haben die Exponentinnen und Exponenten der SP Thurgau auf das Jahr 2015 zurück geblickt und die Inhalte des kommenden Jahrs 2016 bekannt gegeben. (Julian Fitze, politischer Sekretär)

Barbara Kern tritt im Frühjahr als Präsidentin der SP zurück. (Bild: Thomas Martens)

Barbara Kern tritt im Frühjahr als Präsidentin der SP zurück. (Bild: Thomas Martens)

Barbara Kern lobte den guten Nationalratswahlkampf, in dem die SP Thurgau 0,6 Prozent gewinnen konnte und gesamtschweizerisch damit eine der wenigen Kantonalparteien war, die gewinnen konnte. Sie zeigt sich auch selbstkritisch, dass die sozialdemokratischen Themen nicht vermehrt im Fokus standen. 2016 liegt der Fokus erstmal auf der Wiederwahl von SP Regierungsrätin Cornelia Komposch und den kommenden Grossratswahlen. Barbara Kern wird nach diesen Wahlen im Frühjahr 2016 vom SP Präsidium zurück treten.

Nationalrätin Edith Graf-Litscher bedankte sich bei der ganzen Partei und ihren UnterstützerInnen für die grossartige Wiederwahl im letzten Herbst. In der nächsten Legislatur wird sie weiterhin der sicherheitspolitischen Kommission angehören und steht in den Startlöchern, um in zwei Jahren das Präsidium der Verkehrskommission zu übernehmen. Inhaltlich liegt für sie der Fokus auf dem Service public, wo sich die SP vehement gegen Leistungsabbau wehren wird.

Die Grossratsfraktion wird heute durch Sonja Wiesmann angeführt. Mit dem ehemaligen SP-Regierungsrat Claudius Graf-Schelling als Regierungsratspräsident bis im Frühling 2015 und ihr selbst als Grossratspräsidentin konnte sie auf ein erfolgreiches SP Jahr zurückblicken. Im neuen Jahr werden in der Fraktion insbesondere die Legislaturplanung 2016 – 2020 sowie die aufgegleisten Sparrunden sehr kritisch begleitet werden.

Der ebenfalls 2015 ins Amt gewählte politische Sekretär Julian Fitze stellte die drei Hauptthemen des SP Wahlkampfes im Frühling 2016 vor. Mit «sichere Löhne», «starker Service Public» sowie «gerechte Steuern» tritt die SP als Partei auf, die tatsächlich das Wohl von «allen statt wenigen» zum Anliegen hat.

Auch die JUSO Thurgau blickt auf ein bewegtes Jahr 2015 zurück. Flavio Brühwiler, Co-Präsident, stellte die Fahnenkampagne zur Spekulationsstopp-Initiative vor und schaute zurück auf ein Jahr, in dem zum Beispiel eine «Pegida»-Bewegung im Thurgau auftauchte, von Protest der Jungpartei begleitet wurde und daraufhin bald wieder verschwand.

Die JUSO Thurgau stellt für die Grossratswahlen ebenfalls viele Kandidierende auf den SP Wahllisten und wird im Bezirk Kreuzlingen wieder mit einer eigenen Liste zur Wahl antreten.

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