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Die Faszination des Bösen

Konstanz – Das Böse ist immer und überall, vor allem am Freitag, 15. Januar, am Theater Konstanz. Eine Gesprächsrunde, ein Theaterstück plus Science Slam behandeln «das Böse» am Themenabend in der Spiegelhalle. Im Anschluss darf beim «Culture Clubbing» getanzt werden.

Szene aus Dracula. (Bild: zvg)

Szene aus Dracula. (Bild: zvg)

Los geht’s um 18 Uhr mit «Theater Talks – Über das Böse», Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Reinhard Haller und PD DR. Rainer Beck (Uni Konstanz): Das Böse als treibende Kraft– mit «Faust I» und «Dracula» stehen zwei Stücke auf dem Spielplan des Theaters Konstanz, deren Dramatik sich genau daraus speist. Doch wie kann man das Böse heutzutage fassen? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Reinhard Haller, Psychiater und Gerichtsgutachter, u.a. zum Amoklauf von Winnenden und PD Dr. Rainer Beck, Uni Konstanz, Experte für Konstruktionen des Bösen

Um 20 Uhr hat man danach die Möglichkeit, sich bei der Aufführung von «Dracula» nach Bram Stoker, in der Inszenierung vom Michaela Dicu, zu gruseln. Der junge Anwalt Jonathan Harker will in Transsilvanien mit Graf Dracula ein Immobiliengeschäft abwickeln. Auf dem Schloss ist tagsüber keine Menschenseele zu sehen. Harper will schnellstmöglich abreisen, muss aber erkennen, dass er gefangen ist. Zurück in London eine unheimliche Überraschung: Dracula ist schon vor Ort. Kann Professor Van Helsing etwas gegen den Blutsauger ausrichten? «Dracula» ist der Wegbereiter des modernen Vampirromans, in dem sich Volkserzählung, Schauermärchen und okkulte Phantasien mischen. Religion, Tod und Sex – in Vampirgeschichten geht es um die wirklich wichtigen Themen.

Es folgt um 22 Uhr der «Science Slam» mit vier SlammerInnen, ebenfalls mit Themen rund um «Dracula» und Faust» und zum Abschluss lädt das Theater Konstanz im Foyer der Spiegelhalle zum Culture Clubbing.

www.theaterkonstanz.de

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