/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Umfrage zum Parkhaus auf Klein Venedig

Kreuzlingen – Am 28. Januar entscheidet der Kreuzlinger Gemeinderat über den Baurechtsvertrag mit der Ostschweiz Parkhaus AG, die an der Seestrasse 8 auf Klein Venedig ein Parkhaus erstellen und betreiben möchte.

Das geplante Parkhaus in einer Visualisierung. (Bild: zvg)

Das geplante Parkhaus in einer Visualisierung. (Bild: zvg)

Während manche das Projekt begrüssen, weil die Parkplätze auf dem Areal konzentriert werden und die bisherigen Flächen anderweitig genutzt werden können, befürchten andere, dass Kreuzlingen den Einkaufstouristen den «roten Teppich» ins Konstanzer Lago ausrollt.

Was meinen Sie, verehrte Leserinnen und Leser? Ihre Meinung können Sie mit nur einem Klick ganz einfach in einer Umfrage auf unserer Homepage kundtun. Viel Spass beim Voten! Das Ergebnis der Umfrage wird veröffentlicht.

Share Button

3 thoughts on “Umfrage zum Parkhaus auf Klein Venedig

  1. Reto Meier

    Eigentlich eine gute Idee, aber bis das fertig ist, befindet sich der CHF im Sturzflug und (An-) Sturm geht in die andere Richtung.

    Antworten
  2. Bruno Neidhart

    Ohne eine konkrete, detailliertere Gesamtplanung für das grosse Gebiet Klein Venedig vorzulegen ist es wenig sinnvoll, hier noch ein einzelnes Projekt zu verwirklichen. Die Auseinandersetzung mit dem ausgelobten Projekt des internationalen Gestaltungswettbewerbs, der vor einiger Zeit durchgeführt wurde (1. Preisgewinner: David Vogel aus Breisach, Absolvent der HTWG), muss angegangen werden, um die Weichen für die kommenden 10-20-30 Jahre stellen zu können. Es gibt auf dem Gelände viele „Baustellen“: Der FCK 1905 (besonders!), die nationale Sportschule, das Tenniszentrum, die Bodensee-Arena, usw. Sie alle müssen wissen, wie die Perspektiven der Zukunft verbindlich aussehen. Bleiben oder Gehen? Je nach Antwort kann dann zweckentsprechend sinnvoll geplant werden. Und das betrifft nach heutigem Masstab eben ganz besonders auch den „ruhenden Verkehr“ – unabhängig von „Frankenschock“ und „Konstanz“. Wird aus Kreuzlinger Sicht nicht auf den angesprochenen Wettbewerb eingegangen, der „grenzüberschreitend“ angelegt war, so wäre letztlich in eigener Regie ein Gestaltungsplan erforderlich. Besser wäre allerdings eine „grenzenlose Zusammenarbeit“! Auf Klein Venedig heute noch „planlos agieren“: Dazu ist das attraktive Seeufergelände für beide Städte viel zu bedeuten.

    Antworten
  3. schiesser

    Die Frage ist „es birrebitzeli“ suggestiv gestellt, in dem sie unterstellt, dass man etwas gegen diesen Bau hat, weil „Kreuzlingen nicht zum Parkplatz für Konstanz“ werden solle. Nun sind 1. diejenigen die Konstanz mit ihren Autos verstopfen, grossmehrheitlich Schweizer und 2. kann Konstanz nichts dafür, dass die Schweiz ein teures Pflaster ist und die Preisunterschiede durch die Aufhebung des Mindestkurses noch grösser wurden. Aber viel wichtiger: Man kann durchaus gegen den Bau dieses Parkhauses sein, ohne etwas dagegen zu haben, dass ein Teil der Mit-Eidgenossen in Kreuzlingen parkiert. Mir geht der Standort gegen den Strich. Kreuzlingen plant immer nur punktuell, ohne zuvor für ein Gesamtareal Ziele vorzugeben. Für Gebiete in Seenähe sollte man sich in Kreuzlingen erstmal überlegen, ob man nicht die Attraktivität des Areals erhöhen könnte, statt es noch unattraktiver zu machen als es ist.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.