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Kein Fussbreit der Pegida im Thurgau

Kreuzlingen – Die Pegida versucht erneut, im Thurgau Aktivitäten zu entwickeln und hat für den 5. März eine Kundgebung in Frauenfeld angekündigt. Auch dieses Mal wird die Juso rechte Parolen nicht unwidersprochen lassen. (Juso Thurgau)

Logo der JUSO. (Bild: zvg)

Logo der JUSO. (Bild: zvg)

Die Pegida Schweiz, ein Wahlkampfvehikel der rechten DPS vom ex Pnos- und SVP-Mitglied Ignaz Bearth, hatte ein absolut erfolgloses Jahr 2015. Mehrfach kündigte sie Demonstrationen und Kundgebungen an. Einmal traute sich die rechte Seilschaft in Basel mit etwa zehn Personen auf die Strasse. Nachdem vor kurzem einer weiteren Kundgebung in Basel die Bewilligung entzogen wurde, kündigte die Gruppe an, in Zukunft auch unbewilligte Kundgebungen zu organisieren. Auf Facebook tauchte auch eine Demoankündigung für Frauenfeld auf.

Wie bereits letzten Sommer, als Pegida im Thurgau versuchte Fuss zu fassen, werden die Thurgauer JungsozialistInnen auch dieses Mal aktiv werden, um ausländerfeindliche Parolen nicht unwidersprochen zu lassen. Dass die Pegida gerade jetzt wieder im Thurgau aktiv zu werden versucht, passt zu ihren vergangenen fehlgeschlagenen Versuchen, ihre organisatorische Schwäche durch Strategiewechsel zu kompensieren.

Gegen allfällige Demonstrationen und Kundgebungen der Pegida kündigt die Juso Thurgau auch dieses Mal Gegendemos an. Juso-Co-Präsident Flavio Brühwiler verspricht eine breite Mobilisierung gegen rechte Hetze: «Wie bereits im Sommer sind wir auch dieses Mal bereit auf die Strasse zu gehen und klar zu machen, dass wir eine unsolidarische Politik, die mit dem Finger auf Flüchtende zeigt, nicht einfach hinnehmen werden!» Juso Co-Präsidentin Rahel Geyer sagt, dass die Pegida keine Lösungen bietet: «Wer, wie die Pegida, mit Parolen gegen MigrantInnen Stellung bezieht, spaltet am Ende einfach diejenigen, die am meisten unter dem politischen Status Quo leiden. Wir JungsozialistInnen werden gegen willkürliche Trennung anhand von Grenzen wie Rasse oder Herkunft immer kämpfen.»

Hier geht’s zur Gegendemo.

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