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Mit Rekord ins Jubiläumsjahr

Tägerwilen – Die Fünf-Millionen-Grenze ist geknackt: Trotz härterem Marktumfeld hat die Raiffeisenbank Tägerwilen im Geschäftsjahr 2015 erneut einen Rekord-Jahresgewinn erwirtschaftet. Die grösste Raiffeisenbank der Schweiz verzeichnete in allen Marktsegmenten markante Wachstumssteigerungen.

Josef Maier (rechts), Bankleiter der Raiffeisenbank Tägerwilen, kann erneut ein Rekordergebnis ausweisen, das unter anderem auf den Aufbau des Private Banking unter der Leitung von Thomas Bachofner (links) zurückzuführen ist.  (Bild: zvg)

Josef Maier (rechts), Bankleiter der Raiffeisenbank Tägerwilen, kann erneut ein Rekordergebnis ausweisen, das unter anderem auf den Aufbau des Private Banking unter der Leitung von Thomas Bachofner (links) zurückzuführen ist. (Bild: zvg)

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Tägerwilen machte 2015 nochmals einen kräftigen Sprung und liegt mittlerweile bei über 1,9 Milliarden Franken. Der Geschäftserfolg (Bruttogewinn, Cash flow) kletterte auf weit über 13 Millionen Franken, und der Jahresreingewinn beträgt gut fünf Millionen Franken. Einerseits kamen neue Kundengelder hinzu, andererseits verzeichnete die Bank bei den Hypothekarausleihungen einen starken Zuwachs in Serie. Bankleiter Josef Maier freut‘s: «Mit dem erwirtschafteten Gewinn können wir unser Eigenkapital um mehr als zehn Millionen weiter stärken.»

Mehr Hypotheken, keine faulen Kredite
Das Wachstum im Hypothekargeschäft verlangsamte sich trotz dem starken Konkurrenzkampf nur minim, und die Bank konnte ihre starke Position erfolgreich festigen. Diese Entwicklung beweise wiederholt, dass man zwar von einem florierenden Immobilienmarkt, jedoch bei weitem nicht von einer Blase sprechen könne. Gerade bei Luxusimmobilien seien die Interessenten preissensibler geworden. Man lege grossen Wert darauf, keine faulen Kredite zu gewähren, betont Bankleiter Josef Maier: «Auch im letzten Geschäftsjahr verzeichneten wir praktisch keine Zinsausstände.» Das Wachstum der Kundengelder, die erstmals die Milliardengrenze überstiegen, übertraf den Zuwachs bei den Ausleihungen sogar. Vor dem Hintergrund der immer noch sehr tiefen Marktzinsen erstaune die Umschichtung von Kassenobligationen auf Spar- und Anlageformen nicht. Auch der magische 15. Januar mit dem Währungsschock hatte seine Auswirkungen auf die Bank – und zwar positive, weil die Gelder in den entscheidenden Momenten optimal bewirtschaftet wurden: Das Handelsgeschäft legte 2015 nicht zuletzt deswegen um fast 20 Prozent zu. Aufgrund höherer Transaktionsvolumen lässt sich das Wachstum im Erfolg des Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ebenfalls sehen.

Firmen- und Anlagegeschäft floriert
Maier erklärt, dass sich die Strategie der konsequenten Diversifizierung hin zu einer Universalbank mehr als ausbezahlt habe: Das Firmenkundengeschäft floriere. Sein Finanzinstitut gehöre in der Region und innerhalb der ganzen Raiffeisengruppe mittlerweile zu den führenden Anbietern in diesem Bereich. Rund sechs Prozent der über 21‘000 Kunden seien Unternehmen, die bereits über einen Fünftel zum Ertragsvolumen beisteuerten, sagt Maier. Das grosse Vertrauen erklärt er sich dadurch, dass seine Bank selber zu den Klein- und Mittelunternehmen gehöre: «Wir kennen die Herausforderungen, in denen viele KMU stecken.» Aber auch die Intensivierung des Anlagegeschäfts mit dem Aufbau des Bereichs Private Banking habe sich als richtig erwiesen: Die verwalteten Vermögen und damit das Depotvolumen hätten markant zugelegt.

Zirkus für Mitglieder
Die Kosten habe man im Griff, so Maier und ergänzt, dass der Geschäftsaufwand unterdurchschnittlich gewachsen sei. Das Verhältnis zwischen Kosten und Ertrag habe sich sogar spürbar verbessert. Die Mitglieder wolle man an dieser erfreulichen Entwicklung teilhaben lassen. Man organisiere deshalb zum 80-Jahr-Jubiläum in diesem Jahr einen einmaligen Anlass: Die Raiffeisenbank Tägerwilen hat exklusiv für die Mitglieder am 11. und 12. April zwei Vorstellungen des Zirkus Knie in Kreuzlingen gebucht.

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