/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Vorsteherschaft steht bereit

Kreuzlingen – Fünf Mitglieder muss die evangelische Kirchenvorsteherschaft ersetzen. Für die Wahl am 28. Februar kann dennoch eine volle Liste präsentiert werden.

Die zu bestellende evangelische Kirchenvorsteherschaft: (v.l.) Barbara Stäheli (neu), Michael Scheuss (bisher), Pascale Wallroth (bisher), Ruth Trippel (neu), Max Soltermann (neu), Heinz Lanz (neu), Sabine Kursch (bisher), Thomas Leuch (neu), Annika Jordi (bisher). (Bild: sb)

Die zu bestellende evangelische Kirchenvorsteherschaft mit Präsident Thomas Leuch (rechts oben). (Bild: sb)

Thomas Leuch kandidiert für das Präsidium. Er ist seit zwölf Jahren Gemeinderat (EVP), momentan sogar oberster Kreuzlinger, und ein «Allrounder und Praktiker». Er sei schon lange in der Kirche engagiert, zusammen mit seiner Frau Brigitte war er sogar schon im missionarischen Einsatz im Ausland.

«Kirche soll Stellung beziehen»
In der Kirchgemeinde will er für «frischen Wind» sorgen und «vorwärts machen». «Die Kirche muss wieder Position beziehen, sie hat sich wegdrängen lassen aus dem öffentlichen Diskurs», findet Leuch. «Ob sozial oder missionarisch – die Kirche hat eine Botschaft.»
Heinz Lanz ist mit ganzem Herzen Christ und will Verantwortung übernehmen. Er ist überzeugt, dass in der Kirche viele Meinungen Platz haben. Besonderes Engagement sei da nötig, wo der Staat versagt. Annika Jordi bezeichnet sich als absoluten Familienmenschen und will «auf sozial benachteiligte Gruppen im internationalen Zusammenhang aufmerksam machen». Ein Familienmensch ist auch der vierfache Vater Max Soltermann. Der Handwerker arbeite «lösungsorientiert» und möchte der Gemeinde dienen. Glaube ist für ihn ganz zentral. Sabine Kursch ist Architektin und Mutter. Sie absolviert derzeit ein Psycholgiestudium. Barbara Stäheli ist Pfarrerstochter und wagt sich mit dem Amt auf Neuland: «Ich bin gespannt.»
Ein Architekturstudium hat auch Michael Scheuss hinter sich. Ruth Trippel ist kulturinteressiert und kennt die Behördentätigkeit von der Schule. Ihre Erfahrung möchte sie einbringen. Pascale Wallroth findet es gut, traditionelle Werte und neue Ideen zu verbinden. So könnte es auch gelingen, Junge für die Kirche zu begeistern.

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