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Pallavolo-Damen mit Sieg und Niederlage

Volleyball – Kurz vor Saisonende stand den Pallavolo-Damen ein Doppelwochenende bevor. Nach einer bitteren Niederlage auswärts gegen Volley Toggenburg konnten sie das Spiel am Sonntag in Chur 3:2 für sich entscheiden. (Text: Ramona Reiser)

Volleyball27Kurz vor Saisonende bestand noch eine kleine Chance, die Playoffs trotz durchzogener Saison zu erreichen. Voraussetzung dafür wären zwei Siege gegen Volley Toggenburg und Rätia Volley gewesen. An der Motivation fehlte es somit nicht. Doch aufgrund einiger Grippenviren schaffte es das Team vom Bodensee knapp und erst kurz vor dem Spiel, überhaupt mit genug Spielerinnen ans Auswärtsspiel zu reisen. Mit dem sehr kleinen Kader von acht Athletinnen hatte Coach Mariya Chorbanska an beiden Spieltagen dementsprechend wenig Möglichkeiten.

Am Samstag im Spiel gegen Wattwil wurde dies tatsächlich zum Verhängnis. Denn die aufgestellte Stammmannschaft brachte es nicht fertig, ein solides Spiel aufzuziehen. Nach einem verschlafenen Start ins Spiel gab es einige Unstimmigkeiten auf dem Feld, was die Stimmung im Team nicht gerade förderte. Trotz mehreren Versuchen der Trainerin, ihr Team anzutreiben, schafften es die Pallavolos nicht, ihre Leistung zu steigern. Somit standen sie nach gut 90 Minuten mit 1:3 als Verlierer da, womit die Chance auf die Playoffs definitiv vorbei war.

Umso mehr Motivation brauchte es daher am Sonntag, als die Grenzstädterinnen zum spät angesetzten Sonntagabend-Spiel nach Chur reisten. Doch irgendwie schien die Niederlage bereits verdaut zu sein, und Coach Chorbanska fand die richtigen Worte, das erneut kleine Kader ins Spiel zu schicken. Nach einem eher mühsamen Start, wo sämtliche Ressourcen ausgeschöpft schienen, zahlte sich die Geduld der Pallavolos aus. Eine kurze Schwäche auf Seiten der Churerinnen trieb die Gäste an, die langen Ballwechsel wurden gewonnen und insbesondere am Aufschlag konnte viel Druck auf die Annahme von Rätia ausgeübt werden. Das Spiel nahm eine wohl etwas unerwartete Wende. Umso mehr freute sich das Team vom Bodensee, als sie nach zwei Stunden als Sieger vom Platz gingen, und sogleich ihren ersten 5-Sätzer dieser Saison gewannen.

Am nächsten Samstag, 13. Februar um 16 Uhr steht das letzte Heim- und sogleich Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Das Damen 1 hofft, nochmals zahlreiche Zuschauer im Remisberg begrüssen zu dürfen, um die Saison mit einem guten letzten Spiel abschliessen zu können.

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