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Arbeiten im AZK gehen weiter

Kreuzlingen – Im Dezember 2015 informierte das Alterszentrum Kreuzlingen, dass in Folge der gewichtigen Stellungnahme der Denkmalpflege betreffend Erhalt des Treppenhauses ein Unterbruch des Sanierungsprojektes Haus A West nötig ist. Ziel der Sanierung ist die Umgestaltung des ehemaligen Altersheimes zu einem Pflegeheim mit den geforderten Lebens- und Nebenräumen und die dringend nötigen Erneuerungsarbeiten des 40-jährigen Baus.

Die Denkmalpflege drängte darauf, Teile des Projekts mit dem Autor des Baus, Kurt Huber, nochmals in der Ausführung zu prüfen. Damit sollte dem aus ihrer Sicht bemerkenswerten Bau insofern Rechnung getragen werden, als die bestehende Treppe erhalten werden kann. Das AZK hat im Dezember 2015 dem Büro Antoniol und Huber und Partner den Auftrag erteilt, abzuklären, wie weit das vorgegebene Raumprogramm unter dem denkmalpflegerischen Aspekt umgesetzt werden kann.

Carl Ruch, Präsident des Alterszentrums Kreuzlingen, freut sich, dass die Arbeiten im AZK jetzt weiter gehen.. (Bild: ek)

Carl Ruch, Präsident des Alterszentrums Kreuzlingen, freut sich, dass die Arbeiten im AZK jetzt weiter gehen. (Bild: ek)

In der Zeit von Dezember 2015 bis Ende Januar 2016 fanden mehrere Treffen zwischen der Bauherrschaft und dem Büro Antoniol und Huber und Partner statt. Das neue Projekt konnte anfangs Februar dem Vorstand vorgestellt werden. Die Pläne zeigen eine Lösung mit Erhalt des Treppenhauses auf. Die Vorgaben des Raumprogrammes wurden umgesetzt. Die Denkmalpflege hat den neuen Vorschlag geprüft und für gut befunden.

Die oberste Priorität für den Vorstand ist der Erhalt von den heute bestehenden 61 Betten, die im ergänzungsleistungstauglichen Preissegment sein müssen. Um dies zu erreichen, müssen die Gesamtkosten unter 16 Millionen Franken zu liegen kommen. Dieses Ziel ist unabdingbar. Verschiedene Überlegungen haben den Vorstand bewogen, dem vorliegenden Projekt zu- zustimmen und dem Architekturbüro Antoniol und Huber und Partner den Auftrag zu erteilen, die Architekturleistungen bis zur Baubewilligung auszuführen.

Durch diesen Entscheid kann jetzt zügig weiter geplant werden. Das Architekturbüro rechnet damit, dass durch die vielen bereits erfolgten Vorarbeiten, das Baugesuch per Mitte Jahr einreichen zu können.

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