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Heimstärke unter Beweis gestellt

Gegen die ersatzgeschwächte SG TV Appenzell feierten die 1.-Liga-Männer des HSC Kreuzlingen einen deutlichen 25:15-Heimsieg. (Markus Rutishauser)

Die Kreuzlinger stellten am Samstag einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis. Gegen Appenzell gelang dem Team von Cheftrainer Andy Dittert der fünfte Vollerfolg im sechsten Heimspiel. Einzig der Tabellenführer konnte bislang zwei Punkte aus der Egelseehalle entführen.

Der HSC Kreuzlingen hat wieder seine Heimstärke beweisen. (Bild: Gaccioli)

Der HSC Kreuzlingen hat wieder seine Heimstärke beweisen. (Bild: Gaccioli)

Der achte Saisonsieg der Kreuzlinger basierte primär auf einer ausgezeichneten Abwehrleistung. Die beste Verteidigung der Liga liess gegen die junge, ersatzgeschwächte Appenzeller Mannschaft wenig zu. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gastgeber bereits auf 7:2 abgesetzt und kontrollierten das Geschehen auf dem Platz auch dank einer starken Leistung von Torhüter Beco Perazic, der insgesamt 18 Paraden zeigte und drei Penalties hielt.

Spätestens nach dem 16:9 durch den erst 20jährigen Linkshänder Marco Kappenthuler, der immer mehr zu einem sicheren Wert wird, eine Viertelstunde vor Schluss waren die Weichen gestellt. Appenzell war weder physisch noch spielerisch in der Lage, die Niederlage noch abzuwenden. So konnte Trainer Dittert in der Schlussphase dem einen oder anderen jungen Spieler wichtige Einsatzzeit gewähren. Diese zu nutzten verstand der 18jährige Sandro Bär, welcher im Stile eines Routiniers zwei Penalties sicher verwertete.

Top 5 in Reichweite
Auch wenn das 25:15 gegen Appenzell kein Galaauftritt, sondern vielmehr eine grundsolide Leistung des HSC Kreuzlingen darstellte, so darf doch festgehalten werden, dass immer mehr die Handschrift des neuen Trainers zu erkennen ist. Andy Dittert hat vor allem die Abwehrarbeit nachhaltig verbessert. Nur Leader Seen Tigers Winterthur hat ähnlich wenig Gegentreffer auf seinem Konto. In der Rangliste haben die Kreuzlinger als Tabellensiebte derzeit zwar nur drei Zähler Reserve auf die Barrageplätze, sind aber auch noch zwei Partien im Rückstand. Hinter dem souveränen Leader aus Winterthur sind derzeit sieben Teams innerhalb von fünf Verlustpunkten klassiert, darunter eben auch der HSCK.

Derby in Frauenfeld
Am nächsten Samstag gastiert der HSC Kreuzlingen in Frauenfeld. Die Kantonshauptstädter werden sich ganz sicher für die bittere Vorrundenniederlage in der Egelseehalle revanchieren wollen. Sie dürfen sich als Tabellenvierter immer noch gute Chancen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde ausrechnen und unterstrichen ihre Ambitionen am Sonntag mit einem 33:29-Auswärtserfolg beim Ranglistenzweiten Kadetten Youngsters Schaffhausen eindrücklich. Das mit Spannung erwartete Derby wird um 19.00 Uhr in der Sporthalle Auenfeld angepfiffen. Das nächste Heimspiel bestreitet der HSCK am Samstag, 27. Februar, um 18.00 Uhr, gegen GC Amicitia Zürich.

HSC Kreuzlingen – SG TV Appenzell 25:15 (11:7)
SH Egelsee. – 248 Zuschauer. – Sr. Haldemann/Neumann.
Strafen: je 2-mal 2 Minuten.

Kreuzlingen: Perazic (18 Paraden)/Glatt; Schweikhardt, Göhringer, Briegmann (1), Bär (2/2), Heim (6), Kappenthuler (5), Fekete (3), Gianotti (1), Major (3), Gyuris (3), Kozak (1), Fazekas.

Appenzell: Geisser (9 Paraden)/Graf (3); S. Neff (2), Manser (2), Clavien, Inauen (1), Camenisch, Waldburger (2), Geiger (1), T. Sutter (1), Thür (2), Loser, Bischofberger (1), Valaulta (3/1).

Penaltystatistik: Kreuzlingen 4 von 7, Appenzell 1 von 4.

Bemerkungen:  Kreuzlingen ohne Juhasz (verletzt) und Meier; Appenzell ohne Geisser, Goldener, F. Neff, Graf, S. Sutter und Ziswiler (alle verletzt).

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