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Nachfolge für Museumsleiterin

Kreuzlingen – Das Museum Rosenegg steht gut da und schaut zuversichtlich in die Zukunft. An der gestrigen Stiftungsversammlung wurde aber auch die anstehende Nachfolge für die Museumsleiterin angesprochen. Heidi Hofstetter will Ende 2016 aufhören.

Rund 6000 Besucherinnen und Besucher verzeichnete das Museum Rosenegg im vergangenen Jahr. Mit den Dauerausstellungen – die laufend aktualisiert werden –, den Sonderausstellungen, den vielseitigen Matinees an Sonntagen und allerlei Aktivitäten mehr bereichert es die Kultur Kreuzlingens ungemein. Museumsleiterin Heidi Hofstetter und ihr Mann Ernst wurden im 2015 für ihr langjähriges Engagement mit dem Prix Kreuzlingen ausgezeichnet.

Ernst und Heidi Hofstetter mit Stadtpräsident Andreas Netzle. (Bild: zvg)

Ernst und Heidi Hofstetter mit Stadtpräsident Andreas Netzle. (Bild: zvg)

«Das Museum Rosenegg steht sehr gut da», freute sich Markus Aemisegger, sei eineinhalb Jahren Vize-Präsident der Stiftung. Im für den Stadtrat angefertigten Museumsbericht wurden Betriebsstruktur (auch Personal), Mittelbeschaffung und Entwicklungspotential angeschaut. «Ehrenamtlicher Einsatz ist nicht mehr zeitgemäss», so Aemisegger. Das Museum Rosenegg muss noch dieses Jahr die Herausforderung meistern, eine Nachfolge für Museumsleiterin Heidi Hofstetter zu finden. In den nächsten Monaten werde die Stelle ausgeschrieben.

Am Abend wurde ausserdem zu den vergangenen, aktuellen und künftigen Baumassnahmen am Museum Rosenegg informiert. Freude herrscht über die gelungene Renovation des Altbaus (wir berichteten). Die Sanierung der Hausabwart-Wohnung ist derzeit im Gange. Unter anderem müssen die Bäder saniert und Fesnter ertüchtigt werden. Mehr Leben wird sich künftig im Hof abspielen, eine Sitzecke ist geplant, die Baueingabe für ein Gerätehäuschen wurde gemacht. In naher Zukunft werde die Fassade des Vorderhauses aufgefrischt und das Dach saniert. LED-Strahler sollen das Rosenegg bald ins rechte Licht rücken. Rund 850’000 Franken wurden bisher in Altbau und die Wohnungssanierung investiert. Für künftige Bauvorhaben sind rund 350’000 Franken vorgesehen. Dank grosszügiger Spenden und einem Darlehen der Stadt kamen die Summen zusammen.

Helferinnen und Helfer willkommen
Nicht nur bei der Inventur der Sammlung im Kulturgüterschutzraum, sondern auch für kurzfristige Hilfsarbeiten beim Aufbau der Sonderausstellungen oder Ähnlichem das Rosenegg-Team immer wieder Hilfe gebrauchen. «Freiwillige sind auch willkommen, um die individuell auf unsere Besucher zugeschnittenen Museumsführungen anzubieten», erklärt Heidi Hofstetter.

 

 

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