/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Frühe Kindheit:
Studiengang hat sich bewährt

Kreuzlingen – Die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) und die Universität Konstanz richten den gemeinsamen Masterstudiengang Frühe Kindheit und die dazugehörige Brückenprofessur, einer Professur, die von beiden Institutionen getragen wird, dauerhaft ein. Die Hochschulleitungen unterzeichneten am Donnerstagabend die entsprechende Vereinbarung.

Der von der PHTG und der Universität Konstanz vor gut vier Jahren als innovatives gemeinsames Pilotprojekt gestartete Studiengang «Master Frühe Kindheit» hat sich bewährt. Die zahlreichen Abgängerinnen und Abgänger des zweijährigen Studiengangs arbeiten heute in kantonalen Fachstellen der Frühförderung, in Familien- und Elternberatungsorganisationen, in der Ausbildung von Kita-Mitarbeitenden oder sind in der Forschung an einer Hochschule tätig. Damit trägt die wissenschaftsbasierte und praxisorientierte Ausbildung der PHTG und der Universität Konstanz zur Verbesserung des schnell wachsenden Bereichs der Betreuung, Beratung und Förderung im Bereich der 0- bis 4-Jährigen bei. Ausdruck der Wichtigkeit des Themas und des Erfolgs der gemeinsamen Angebote ist auch das grosse Interesse am gemeinsamen Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit (www.fruehekindheit.ch). Mittlerweile sind über 40 Organisationen aus Wissenschaft und Praxis Mitglied des Netzwerks.

Prof. Dr. Priska Sieber, der Hochschulratspräsident der PHTG, Dr. Hans Munz (l.), und der Rektor der Universität Konstanz, Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Rüdiger unterzeichnen die Vereinbarung. (Bild. zvg)

Prof. Dr. Priska Sieber, der Hochschulratspräsident der PHTG, Dr. Hans Munz (l.), und der Rektor der Universität Konstanz, Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Rüdiger unterzeichnen die Vereinbarung. (Bild. zvg)

Am Donnerstagabend haben die Rektorin der PHTG, Prof. Dr. Priska Sieber, der Hochschulratspräsident der PHTG, Dr. Hans Munz, und der Rektor der Universität Konstanz, Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Rüdiger die Vereinbarung unterzeichnet, den «Masterstudiengang Frühe Kindheit» und die dazugehörige Brückenprofessur für Entwicklung und Bildung in der Frühen Kindheit dauerhaft einzurichten. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat diesem Vorhaben bereits im Dezember 2014 grünes Licht gegeben.

Ergänzung zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung
Damit führt die PHTG nun fünf reguläre Studiengänge. Die vier Ausbildungsangebote für Lehrpersonen für die Vorschulstufe (Kindergarten), Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II werden nun durch eine Ausbildung für den Bereich der frühen Kindheit ergänzt. Die Kooperation mit der Universität Konstanz wurde jüngst auch in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung gestärkt. Mit der Einrichtung einer gemeinsamen «Binational School of Education» (BiSE) werden die Studiengänge für Sekundar- bzw. Gymnasiallehrpersonen beidseits der Grenze weiterentwickelt.

Am Donnerstagabend wurde auch eine Vereinbarung über die Einrichtung einer neuen Brückenprofessur für die Bereichsdidaktik der naturwissenschaftlichen Fächer in der BiSE unterzeichnet.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.