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Nachhall einer «Bildungsveranstaltung»

Kreuzlingen – Die Veranstalter von Ring 2000 nehmen nochmals Stellung.

Logo der Bildungsreihe "Ring 2000". (Bild: zvg)

Logo der Bildungsreihe «Ring 2000». (Bild: zvg)

Der Auftritt der erz-katholischen Publizistin Gabriele Kuby hat nicht nur wegen ihren Äusserungen zur Homosexualität Staub aufgewirbelt und wurde in mehreren Leserbriefen kritisiert.

Die KreuzlingerZeitung hat Martin Beck um eine Stellungnahme der Katholischen Kirchgemeinde gebeten. Der Pfarreiratspräsident von St. Ulrich will nur als Veranstalter der Bildungsreihe Ring 2000 sprechen und schreibt:

«Kreuzlingen ist bunt, Kreuzlingen lebt und es wird rege diskutiert. Ring 2000 leistet dazu einen Beitrag und bietet der Meinungsvielfalt eine Plattform. Die aufgegriffenen Themen stossen innerhalb und ausserhalb der beiden Pfarreigemeinschaften – auch in kirchenfremden Kreisen – auf Interesse und Zulauf. Damit wird Bedürfnisorientierung, Qualität und Bedeutung unserer Erwachsenenbildung unterstrichen. Ring 2000 bejaht die pluralistische Gesellschaft mit Menschen aller Couleur und ist selber Teil von ihr – einer der letzten Referenten war ein zum Islam konvertierter Katholik. Deshalb geht Ring 2000 nicht davon aus, dass die Meinungen der Referenten und  aller Publikumsgäste deckungsgleich sein müssen. Die Toleranz und den Respekt vor der Meinung des anderen, von A zu B, wie auch von B zu A hält Ring 2000 hingegen hoch und setzt sie als Selbstverständlichkeiten voraus: bei den Referenten, beim Publikum und bei sich selber – auch bei Leserinnenbriefschreiberinnen und Leserbriefschreibern, die unsere Anlässe teils vom Hörensagen kommentieren.

Ring 2000 freut sich, wenn sich weiterhin viele angesprochen und frei fühlen, unser Bildungsangebot zu nutzen und davon zu profitieren!»

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