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Treffen am Nachmittag

Konstanz – «Treffen am Nachmittag», ein Kammerstück nach Henning Mankells Kult-Hörspiel, kommt erneut in die Werkstatt des Theaters Konstanz.

Foto: Detlef Ulbrich

Foto: Detlef Ulbrich

Mankells «Treffen am Nachmittag», eigentlich ein Hörspiel, wurde am 13. April 2012 am Societaetstheater Dresden in der Regie von Andreas Pirl uraufgeführt. Und er hat sich zwei Grössen der Theaterszene auf die Bühne geholt: Irma Münch, die am Deutschen Theater Berlin noch unter Bertold Brecht gearbeitet hat, und Hermann Beyer, der bei vielen Erstaufführungen von Heiner Müllers Stücken dabei war. Die beiden Routiniers thematisieren auf unvergleichliche Weise so manche Facette des Alterns. Nun ist die Inszenierung von Pirl in dieser Besetzung auch in Konstanz zu sehen. Die Übersetzung ist von Hansjörg Betschart.

 

Foto: Detlef Ulbrich

Foto: Detlef Ulbrich

Niemand versteht sich besser als ein Liebespaar, niemand verletzt sich tiefer als ein Liebespaar, niemand ist leidenschaftlicher als ein Liebespaar – egal wie alt! Das Paar, das Henning Mankell in seinem kleinen Kammerstück aufeinandertreffen lässt, ist seit 60 Jahren verheiratet und lebt schon seit 23 Jahren getrennt. Und ausgerechnet jetzt will sie die Scheidung. Ein Treffen, das dem alten Ehepaar viel abverlangt. Doch eins ist klar: Egal, was passiert, die beiden sind ein Liebespaar – noch immer. Henning Mankells fast zartes und dennoch temporeiches Kammerspiel «Treffen am Nachmittag» ist im Februar wieder in der Werkstatt des Theaters Konstanz zu sehen – am 26. und 27. Februar jeweils um 20 Uhr.

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