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Heisser Samstag fällt wohl flach

Frauenfeld – Pegida Schweiz hat die unbewilligte Demonstration in Frauenfeld abgesagt. Auch die Juso haben für ihre Gegendemonstration heute einen negativen Bescheid bekommen.

Die fremdenfeindliche Organisation Pegida hatte trotz fehlender Genehmigung zur Teilnahme an einer Demonstration am kommenden Samstag in Frauenfeld aufgerufen. Am Mittwoch haben die Rechtsextremen den Anlass jedoch abgesagt. Ein Grund dafür war die Kostenaufstellung. Der Polizeieinsatz könne bis zu 250’000 Franken kosten, was im Falle einer fehlenden Bewilligung auf Pegida Schweiz abgewälzt würde.

Flavio Brühwiler, Co-Präsident der Juso Thurgau. Die Juso hat Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. (Bild: zvg)

Flavio Brühwiler, Co-Präsident der Juso Thurgau. (Bild: zvg)

Die Juso Thurgau hatten bereits vor Wochen zur Gegendemo aufgerufen. Das Gesuch dazu lehnte der Frauenfelder Stadtrat gestern ab. «Wir finden es schade, dass es in einer Kantonshauptstadt nicht möglich ist, eine Kundgebung anzumelden», zeigt sich Juso-Co-Präsident Flavio Brühwiler enttäuscht. Dieses Gebot der Meinungsfreiheit gelte allerdings auch für die Pegida.

Auch die Juso sagen die Demonstration nun ab. «Die Juso werden nun davon absehen, öffentlich zur Gegendemonstration aufzurufen», so Brühwiler. Die Ankündigungen online und in den sozialen Netzwerken wurden noch am Donnerstag entsprechend modifiziert.

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