/// Rubrik: Kultur

Literatur in Gottlieben

Gottlieben – Am Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, ist Willi Wottreng zu Gast in Gottlieben. Moderieren wird Kathrin Zellweger.

Wottreng Willi lulu-205x300Mit Lülü, einem Schelmenroman mit drei Leichen und einem Sarg, gibt Willi Wottreng sein Romandebüt. Die turbulente Geschichte aus dem Tösstal um einen Jenischen erinnert mit ihren kriminalistischen Verwicklungen da und dort an Friedrich Glauser. ‹Wir lesen gebannt, lachen oft und lernen viel! Gut gegeben!›, schreibt die NZZ am Sonntag zum Buch ihres ehemaligen redaktionellen Mitarbeiters.

Willi Wottreng ist in Kreuzlingen aufgewachsen. Nach einem Studium in Geschichte und einer bewegten Zeit als 68er-Aktivist wandte sich Willi Wottreng dem Journalismus zu. Für eine Darstellung der Multi-Kulti-Welt im Stadtbus 31 erhielt er 1994 den Zürcher Journalistenpreis.
Wottreng arbeitete jahrelang als Redaktor, zunächst bei der Weltwoche später bei der NZZ am Sonntag. Populär sind die Nachrufe, die er schrieb. Kleine Meisterwerke in der Darstellung brüchiger Biographien.

Als Autor von Sachbüchern, in denen er sich mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft beschäftigte, schrieb er  bleibende Hommagen: dem Rockerboss Tino, der Prostituierten Lady Shiva, dem Gangsterduo Deubelbeiss & Schürmann, dem Geldfälscher Farinet, der Zürcher Millionärin Lydia Welti-Escher. Willi Wottreng lebt und arbeitet seit Jahrzehnten im Zürcher Chreis Cheib.

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