/// Rubrik: Leserbriefe

Marcel Schuler in den Rat

Leserbrief – Am 10. April wähle ich Marcel Schuler in den Kantonsrat. (Barbara Jäggi, Kreuzlingen)

Jung, engagiert und interessiert. Attribute für einen Kandidaten, den ich gerne in den Reihen unserer zukünftigen FDP-Kantonsräte sehen möchte. Marcel Schuler ist ein sehr engagiertes und versiertes Mitglied der Jungen FDP. Er setzt sich mit Leib und Seele für die Sache der FDP ein. Nebst seinem beruflichen Tätigkeit setzt er sich auch im Vorstand des ACS ein und ist ein sportlicher Vollblut Ermatinger. Wenn er ja sagt, meint er ja und gibt 100 Prozent. Seine politische Positionierung und die liberalen Gedankenwerte lebt Marcel Schuler. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm einen Macher in den Kantonsrat wählen, der sich für unseren Bezirk einsetzt und engagiert. Mit Marcel Schuler wählen wir einen Kandidaten, der den Thurgauer Kantonsrat mit seiner Offenheit und Motivation verjüngt  und bereichert. Ich schätze Kandidaten, die anpacken und sich einsetzen, daher wähle ich Marcel Schuler.

Share Button

6 thoughts on “Marcel Schuler in den Rat

  1. Frischknecht Ernst

    FDP Lokalgrössen loben FDP Kandidaten über den grünen Klee. Für den unbedarften Leser wirkt das insgesamt peinlich und so gar nicht schweizerisch zurückhaltend. Inhaltlich nichtssagend und völlig losgelöst von echt regionalen Probemen sind solche Allerweltstexte auf jedes FDP Mitglied anwendbar!

    Antworten
  2. schiesser

    „Jung, engagiert und interessiert“ – ahja. Und wofür interessiert sich der Kandidat? Für den ACS? Okay, da ist er ja aber schon. Wofür engagiert er sich? Für die FDP und den ACS. Wie gesagt: da ist er schon. Wie wär’s denn mal mit einem kleinen Hinweis darauf, wofür sich der Kandidat denn im Kanton einsetzen will, was ihn an und in der Katonspolitik so interessiert? „Jung“ ist übrigens keine Qualifikation, dafür kann er ja nichts – so wenig, wie Alte etwas fürs Alter können.

    Antworten
    1. Marcel Schuler

      Immer schön von Ihnen zu hören Herr Schiesser.

      Sie disqualifizieren sich selbst mit solchen Posts. Der Respekt für andere Positionen ist bei Ihnen klar verloren gegangen. Aber wovon haben Sie schon Respekt? Vor jungen Menschen, die sich für die Gesellschaft, beispielsweise im Militär oder in der Politik engagieren, sicher nicht.

      Ich engagiere mich nicht nur im Vorstand des ACS Thurgau, im Vorstand der FDP Thurgau, im Vorstand der Jungfreisinnigen Schweiz. Ich vertrete ebenfalls 17’000 Studierende gegenüber der Universitätsleitung im Senat der Universität Bern. Auch im Studentenrat setze ich mich für meine Kollegen ein. Im Falle einer Wahl kann ich deshalb meine berufliche Erfahrung und meine politischen Kenntnisse, insbesondere im Bereich der Verkehrspolitik, einbringen.
      Als Milizoffizier ist mir auch das Milizsystem wichtig, weshalb ich mich an der Übervertretung von Gemeindepräsidenten im Grossen Rat störe. Es kann nicht sein, dass diese als Legislativpolitiker im Parlament Gesetze erschaffen, die sie als Exekutivpolitiker anwenden. So wird die Gewaltenteilung untergraben und Legislative mit Exekutive vermischt.

      Auch wenn Sie auf respektlose Art und Weise fragen, beantworte ich Ihnen die Frage gerne, wofür ich mich engagieren möchte:
      – Freie Bürger: Weniger Verbote und Vorschriften. Der Kanton soll nur dort ins Privatleben eingreifen, wo es zwingend notwendig ist.
      – Freie Wirtschaft: Tiefe Steuern und wenig Bürokratie ermöglichen eine starke Wirtschaft. Der Maler soll malen können – nicht Formulare ausfüllen müssen.
      – Freie Fahrt: Was für die Pendler die Schiene, sind für das Gewerbe die Strassen. Freie Fahrt auf Strasse und Schiene soll möglich sein. Ich unterstütze den Bau der BTS-OLS und bin dafür, dass Volksentscheide umgesetzt werden, wenn sie beschlossen sind.
      – Freie Gemeinden: Was auf Stufe Gemeinde gelöst und geregelt werden kann, muss dort bleiben. Eine Gemeinde soll beim Verwalten im höchst-möglichen Rahmen selber bestimmen und frei handeln können.

      Wofür ich mich im Kantonsrat sonst noch einsetzen möchte, können Sie unter http://marcel-schuler.ch/ nachlesen.

      Antworten
      1. schiesser

        Hallo Herr Schuler, nett von Ihnen zu hören. Wieso ist es respektlos, wenn man wissen will, welche Positionen ein Kandidat vertritt, den man wählen soll? Ich finde es eher respektlos, wenn jemand um meine Stimme wirbt, ohne mir zu sagen, welche politischen Ziele er verfolgt. Dankenswerterweise haben Sie ja ein paar Ziele „nachgereicht“ – wobei die meisten leider so unkonkret bleiben, wie das Parteiprogramme oft an sich haben. Das ist bei Parteiprogrammen, die für ein ganzes Land und über Jahre hinweg gelten sollen, nicht erstaunlich. Aber auf Kantons- oder Gemeindeebene wäre es nett, wenn der Kandidat/die Kandidatin diese „weichen“ Ziele konkretisieren würde. Denn, nicht wahr, das Ziel „Subsidiarität“ – also das, was Sie mit „freie Gemeinden“ umschreiben – ist ja in der Verfassungsaiftrag. Und viel selbständiger als Thurgauer Gemeinden sind, können sie kaum noch werden. Oder was schwebt Ihnen denn da konkret vor, was da noch „freier“ werden sollte? Und wie tief sollen den die „tiefen Steuern“ sinken? Und sollen sie nur für die Wirtschaft sinken oder auch für die BürgerInnen? Welche statlichen Dienstleistungen wollen Sie streichen, um die Steuern noch weiter senken zu können? Welche Formulare wollen Sie denn im Thurgau dem Maler ersparen, damit er malen kann und nicht Formulare ausfüllen muss? Welche Eingriffe des Staates ins Privatleben wollen sie auf Kantonsebene verhindern? Denn Sie wollen ja in den Grossen Rat und nicht in den Nationalrat. Aber immerhin haben Sie ganz konkret gesagt, dass sie den Bau der OLS unterstützen. Bei der BTS ist ihr Bekenntnis zwar hilfreich, um Ihren Standpunkt kennen zu lernen, aber ansonsten ist der Bau inzwiscchen Sache des Bundes. Ausserdem: Ob ich Respekt vor anderen Positionen habe, wissen Sie doch gar nicht – in dem Leserbrief zu Ihren Gunsten waren keine Positionen genannt – oder sollten FDP- und im ACS-Mitgliedschaft schon genug aussagen? Mein Respekt richtet sich nicht nach dem Alter der Menschen, sondern danach, was sie tun oder lassen und ob sie sich selbst an das halten, was sie anderen abverlangen. Das kann ich aber erst beurteilen, wenn ich weiss, was jemand will, tut, lässt und ob er an sich die gleichen Ansprüche stellt, wie an andere. Nach diesem Leserbrief zu Ihren Gunsten, war das nun wirklich nicht möglich. Falls Sie es übrigens wieder einmal schön finden, von mir zu hören (was ich, ehrlich gesagt, bezweifle): ich bin Frau (und nicht Herr) Schiesser

        Antworten
        1. Marcel Schuler

          Liebe Frau Schiesser

          Ich stehe mit meiner Position und mit meinem Namen für meine Meinung, tun Sie dies doch auch. Schreiben Sie auch Ihren Vornamen, dies würde vieles erleichtern. Das braucht hald ein bisschen Mut.

          Zur Respektlosigkeit: Der Ton macht die Musik. Meiner Meinung ist genau respektlos, dass Sie an sich engagierende Menschen Bedingungen stellen, und dies nicht wertfrei. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch, der sich für die Gesellschaft engagiert, Respekt verdient. Egal, ob man mit den Positionen einverstanden oder nicht. Besonders, wenn es Junge sind. Welche Jungen setzen sich heute noch ein? Ich freue mich, wenn Sie mir aufzeigen, wie Sie sich für die Gesellschaft einsetzen. (Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Man muss es selbst auch immer zuerst selbst besser machen, bevor man anderen den Spiegel vorhalten will).
          Auch ist mehr als klar, dass ein Wahlkampfplakat und ein Leserbrief nicht in die Tiefe gehen kann, die sie erwarten. Aber es ist aber schön, dass Sie sich stark informieren wollen, das spricht für Sie! Viele tun dies nicht. Wie gesagt, verweise ich Sie gerne auf meine Homepage http://www.marcel-schuler.ch.

          Gerne konkretisiere ich jedoch als Beispiel Ihre Frage zu den Gemeinden und meinem „Tun statt Lassen“: Meine erste Motion schreibe ich zur Unvereinbarkeit von Legislativ- und Exekutivmandaten der Grossratsmitglieder (Art. 29 der Kantonsverfassung). Es kann nicht sein, dass Gemeindepräsidenten als Legislativpolitiker im Parlament Gesetze erschaffen, die sie als Exekutivpolitiker auf subsidiärer Stufe anwenden. So wird die Gewaltenteilung untergraben und Legislative mit Exekutive vermischt. Problematischerweise, und ich denke dies ist jedem bekannt, sind die Gemeindepräsidenten im Grossen Rat äusserst gut (über)vertreten. Dies steht übrigens auf meiner Homepage http://www.marcel-schuler.ch

          Antworten
  3. schiesser

    Guten Tag Herr Schuler
    ich stelle keine Bedingungen an sich engagierende Menschen. Wieso sollte ich? JedeR kann und soll sich so engagieren, wie es ihm/ihr passt. Einzige Bedingung: Das Engagement sollte andere nicht schädigen oder herabwürdigen. Alles andere ist Privatsache. Aber Nein, man muss es nicht erst besser machen, bevor man kritisieren darf – nicht nur Theater-, Literatur- und Gesellschaftskritik wären sonst nicht möglich – auch Sportkommentatoren würden sofort arbeitslos, verlangte man von ihnen, einen Penalty besser zu schiessen oder eine Riesenfelge am Reck besser abzuliefern als der entsprechende Sportler. Und auch in der Politik funktioniert das von Ihnen hier verlangte Prinzip nicht: Wer kritisiert nicht alles die Geldpolitik der Nationalbank oder die Flüchtlingspolitik von Victor Orban bis Angela Merkel – glauben wir ernsthaft, dass all die Kritiker das alles besser könnten? Oder dürfen sie deshalb nicht mehr kritisieren? Wo wären Politiker, wenn sie die Leistungen ihrer politischen Konkurrenten oder der Regierungen nicht mehr kritisieren dürften? Dass Politikler davon überzeugt sind, sie könnten’s besser als die Kritisierten, sagt ja noch nicht, dass das im Ernstfall auch so wäre. Das Konzept von „so lang du’s nicht besser kannst, halt die Klappe“, führt letztlich nur zu diktatorischen Zuständen oder Expertokratie.
    Was Ihnen „in die Nase gestochen“ hat, waren nicht meine angeblichen Bedingungen gegenüber sich Engagierenden, sondern meine Aussagen dazu, wen ich respektiere. Da stehen wirklich Bedingungen. Ich gebe zu, diese Aussagen sind (zu) verkürzt formuliert. Deshalb hier die ordentlich formulierte Fassung: Ich respektiere zuerst einmal jeden Menschen als Mensch. Als Inhaber einer Funktion (LehrerIn, PolitikerIn etc.) messe ich ihn/sie aber an den von ihr/ihm selbst postulierten Zielen und an seinen/ihren Handlungen. Stellt sich dabei heraus, dass er/sie Wasser predigt, aber selbst Wein trinkt, sinkt mein Respekt vor ihm/ihr in dieser Funktion. Dabei geht es nicht um meine Ziele oder Ansichten, die er/sie vertreten müsste, sondern um die von ihm/ihr selbst postulierten. Ein aufrechter Konservativer verdient genausoviel Respekt, wie eine aufrechte Linke. Kein Respekt bekommt von mir, wer andere herabwürdigt, sich rassistisch äussert/betätigt oder andere fertig macht – auch nicht, wenn er/sie dabei genau nach seinen/ihren eigenen Massgaben agiert.
    Zudem: Es geht hier nicht um sich engagierende Menschen im Allgemeinen, sondern um BewerberInnen um ein politisches Amt, die um Stimmen werben, um dieses Amt ausüben zu können. Wie nun sollen die umworbenen WählerInnen wissen, welcheR KandidatIn, die politischen/gesellschaftlichen/wirtschaftlichen Ziele anstrebt, die sie selbst unterstützen, wenn sie die Kandidierenden dazu nicht befragen sollen, weil Nachfragen angeblich respektlos sind? Wer sich öffentlich politisch engagiert und ein Amt anstrebt, der muss damit leben können, nach seinen Zielen, seinen Vorhaben etc. befragt zu werden. Wenn er/sie das nicht will oder aushält, ist er/sie am falschen Platz (Es gilt der alte Spruch, wonach man nicht in die Küche sollte, wenn man Hitze nicht vertrage). Ja, es stimmt, in Werbebriefen kann kaum detailliert Stellung bezogen werden. Aber statt Leerformeln aufzulisten, kann man durchaus konkret Stellung beziehen – wie dies z.B. ihr Parteikollege Alexander Salzmann in seiner Zuschrift zur Tagesstruktur der Schulen macht – und Sie es auf meine Nachfrage auch bezüglich Strassenbau getan haben. Auch Ihr Hinweis auf Ihre erste geplante Motion, liefert doch einen konkreten Hinweis auf das, was Sie anstreben – und ist auch nicht umfangreicher als ein „wolkiger“ Werbebrief.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.