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Kirche mit Projekten für Flüchtlinge

Kreuzlingen – Die Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen meldet sich in der Flüchtlingsfrage zu Wort. Ein Go-Special-Gottesdienst widmet sich dem Thema «Fluchtpunkt Europa».

Jmerio Pianari und Gunnar Brendler. (Bild: zvg)

Jmerio Pianari und Gunnar Brendler. (Bild: zvg)

Dass heute unzählige Menschen nach Europe fliehen, darüber wird heute laut diskutiert, nachgedacht und oftmals auch gestritten. Nun will sich die evangelische Kirchgemeinde ebenfalls zu diesem, die europäischen Gesellschaften nachhaltig herausfordernden und verändernden Thema, zu Wort melden. Ohne unzulässig vereinfachende Patentlösungen, ohne erdrückende Moral und Dogmatik.

Am 13. März, 11 Uhr, wird dazu ein Go Special in der evangelischen Kirche, stattfinden. Diakon Jmerio Pianari, Diakon Hans-Peter Rissi und Dr. Hans-Rudolf Müller-Nienstedt werden von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingen berichten.

Was kann das heissen, wenn im Untertitel des Go Special zu lesen ist: «Liebe ist möglich!»? Wie kann Integration gelingen? Was sind die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit Integration überhaupt gelingen kann? Und wie kann sich die evangelische Kirche einbringen?
«Alles schwierige Fragen. Wir wollen sie uns stellen», schreibt Pfarrer Gunnar Brendler. «Als Landeskirche haben wir auch eine Mitverantwortung für gesellschaftliche Prozesse. Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind Christinnen und Christen von der biblischen Botschaft her aufgetragen.»

Ausserdem sind derzeit einige weitere Projekte in der Evangelischen Kirchgemeinde aufgegleist. Flüchtlinge kochen mit der Unterstützung des Vereins Agathu im evangelischen Jugendhaus Boje. Auch finden dort Spielnachmittage für junge Asylanten gemeinsam mit Jugendlichen aus Kreuzlingen statt. Wer weitere Ideen für Begegnungen mit Geflüchteten hat, darf gerne im Gottesdienst vorbeikommen und die Projekte mit Pfarrer Brendler oder Diakon Pianari besprechen. Im Anschluss findet ein Apéro statt, um diesen Austausch zu ermöglichen.

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